Die ersten Wochen des neuen Jahres sind vorüber. Die offenen Fragen des Jahres 2024 sind geblieben. Eines der drängendsten Probleme ist nicht zuletzt der öffentliche Personennahverkehr. Während in den Großstädten und bis hinein in den sogenannten „Speckgürtel“ U-, S- Straßenbahn und viele Buslinien fast bis an viele Haustüren über Haltestellen verfügen, sind die Menschen im ländlichen Raum bereits sehr dankbar, wenn sie per Bus zu vernünftigen Zeiten das nächste „Mittelzentrum“ erreichen, um Arztbesuche, Behördengänge, Einkäufe und nicht zuletzt den Schulbesuch bewerstelligen zu können.
Ober-Mörlen
Das Jesuskind hat die Menschheit geprägt
Weihnachten symbolisiert Aufbruch und Zuversicht in eine gute Zukunft. Jedes Kind, jede neue Generation, beide bringen stets etwas Neues, Veränderungen und damit die Fortentwicklung unserer Gesellschaft. Von unseren Kindern hängt unsere Zukunftsfähigkeit ab. Das in Bethlehem geborene Jesuskind hat wie kaum eine andere Persönlichkeit die Menschheit geprägt und verändert – unabhängig vom religiösen Bekenntnis eines jeden Einzelnen.
Kriegsgeschrei
Im politischen Berlin weht ein immer strammerer Wind gen Osten und die Sprache von den etablierten Parteien präsentiert sich immer stärker als „Kriegsgeschrei“. Nachdem der Verteidigungsminister bereits vor geraumer Zeit die Parole ausgegeben hat, Deutschland und die Bundeswehr müssten „kriegstauglich“ werden, steht aktuell das Thema „Schutzräume“ – vulgo Bunker – auf der Tagesordnung. CDU, SPD, Grüne und die FDP übertreffen sich dabei in ihren öffentlichen Stellungnahmen mit Erklärungen, wieviel Deutschland an Waffen, Munition und sonstigem Kriegsgerät in die Ukraine pumpt und das es noch mehr liefern sollte.
„Doppelwumms“
Vor geraumer Zeit groß angekündigt, ist er jetzt über uns gekommen, ein „Doppelwumms“ der besonderen Art: Die Ampel-Regierung ist zerbrochen und im fernen Amerika wurde ein Kandidat mit stattlicher Mehrheit zum Präsidenten gewählt, obwohl bundesdeutsche Medien übereinstimmend ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ prognostiziert hatten und dabei wie so oft daneben lagen.
Wenn VW hustet...
... dann haben die Zulieferer eine schwere Grippe! Dieser Vergleich trifft den derzeitigen Zustand der Automobilwirtschaft im Allgemeinen und den von Deutschlands größtem Automobilwerk im Besonderen. Drei Werke sollen geschlossen und die Gehälter der Belegschaft deutlich reduziert werden. Und was die Zulieferer angeht, hängt in Deutschland schätzungsweise jeder siebte (!) Arbeitsplatz direkt oder indirekt mit der Autoindustrie zusammen.
Früher war alles besser!
War früher wirklich alles besser? Wenn man den Worten von unseren Großeltern traut, ja dann haben sich die Zeiten meistens zum Schlechteren verändert. Die Kinder folgsamer, die Menschen fleißiger, das Wetter beständiger, wenn nicht deutlich besser, und überhaupt die Preise waren früher viel niedriger.
Freude am Tod?
In diesen Tagen jährt sich der Überfall arabischer Terroristen auf ein Kibbuz in Israel. Dabei gab es neben zahlreichen Toten mehr als 100 Menschen, die in den von der Hamas kontrollierten Gaza Streifen verschleppt wurden. Von den Terroristen wurden überdies nach dem Überfall gemordete Menschen in entwürdigender Weise den Medien präsentiert. Übrigens: viele Menschen in den arabischen Ländern zeigte ihre Freude an diesem Überfall, das gilt auch für zahlreiche Sympathisanten in Deutschland, Freudentänze von Palästinensern in Berlin, zuletzt nach dem iranischen Raketenangriff auf israelische Städte, stehen dafür nur als ein Beispiel.
Strukturwandel braucht Zeit
Auch wenn an den vergangenen Tagen noch einmal ein Hauch von Sommer in der Luft lag, kann die derzeitige Situation nicht darüber hinweg täuschen: In Bezug auf das Wetter und die Politik hat sich die Großwetterlage umgestellt: In beiden Fällen wird die aktuelle Lage deutlich ungemütlicher. Egal, wie die Wahlen am Wochenende in Brandenburg ausgehen, die AfD wird unaufhaltsam stärker und die jahrelange links-grüne Grundstimmung in der Bundesrepublik ist jäh zum Stillstand gekommen, ja sie hat sich – wie die jüngsten Wahlergebnisse gezeigt haben – in ihr Gegenteil verkehrt.
Ein Paukenschlag
Die erste Hälfte dieses Jahres endet politisch mit einem Paukenschlag: Bei der bundesweiten Europawahl kommt die AfD nach der Union auf Platz zwei. Die Parteien der Berliner Regierungskoalition wurden abgestraft, wie selten eine deutsche Regierung zuvor. Bei genauer Betrachtung der lokalen Wahlergebnisse bietet sich auch in der heimischen Region dieses Bild, außer in Frankfurt. Zwar verloren auch hier die Grünen mehr als im Bundesdurchschnitt, aber die AfD verharrte auf vergleichsweise niedrigem Niveau.
Quo vadis Europa?
Als im Jahre 1957 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) aus der Taufe gehoben wurde, war es vorrangiges Ziel, Handelshemmnisse abzubauen und die Wirtschaftskraft der damals beteiligten sechs Länder zu stärken. Jetzt steht wieder einmal die Wahl zum Parlament der Europäischen Gemeinschaft an. Mit 705 Sitzen ist dieses Gremium recht wuchtig ausgefallen.
Musik im Schatten von Allah
Wohl dem, der am vergangenen Wochenende sich vom televisionären „Eurovision Song Contest“ ferngehalten hat! Er hat nichts Wichtiges versäumt. Seit 1956 wird er jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im Rahmen der Eurovision veranstaltet. Die Anregung dazu kam vom Sanremo-Festival, das bereits 1951 ins Leben gerufen wurde.
Demokratie oder Kalifat?
Zu Beginn der Woche gab es gleich zwei Meldungen, die uns hätten aufschrecken lassen müssen: Zum einen der Prozessbeginn gegen die sogenannten „Reichsbürger“ und zum anderen der Aufruf in Hamburg auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ein „Kalifat“ zu errichten. Immerhin wurde dieser Appell von schätzungsweise mehreren hundert Islamisten lautstark skandiert, ohne dass dieses Spektakel von der Polizei beendet wurde. Die sonst omnipräsente Bundesinnenministerin bezeichnete diese öffentlichen Exzesse lediglich als „schwer erträglich“, harmloser kann die Wortwahl kaum sein.
Strom von der Sonne
„Sonnenkraftwerke“ auf dem Dach, diese Technik spült seit rund 20 Jahren über das „Energie-Einspeise-Gesetz“ (EEG) für die Betreiber dieser Anlagen einen erklecklichen Betrag in die Kasse – und das für einen Zeitraum von 20 Jahren! Nach Ablauf dieser Bindungsfrist sinkt die Vergütung auf einen wesentlich geringeren Betrag. In den vergangenen Jahren ist der Lohn aus der Stromlieferung bereits deutlich zurück gegangen. Dabei gilt es aber auch zu berücksichtigen, dass die Kosten für die Photovoltaik-Module (PV) gesunken sind.



