Haben sie heute Nacht geträumt? Und wenn ja, von was haben sie geträumt? War es gar ein Alptraum? Waren sie der Held im Traum? Oder waren sie der Verlierer? Fragen über Fragen.
Florstadt
Die Tage werden kürzer
Es ist Herbst, die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Das ist nicht meine Jahreszeit. Ich mag lange helle Tage lieber. Aber so ist das jedes Jahr. Wir haben es bisher immer überstanden. Und so werden wir es auch dieses Jahr wieder überstehen. Aber wie? Manche Menschen Leiden leider in dieser Jahreszeit verstärkt an Depressionen. Wohl denen, die damit keine Probleme haben. Sie sollten aber deshalb nicht die Nase zu hochtragen. Verständnis, nicht Hohn oder Mitleid wären angesagt.
Gute und schlechte Manieren
Haben Sie gute Manieren? Wer diese Frage stellt, wird keine Freunde gewinnen! Warum? Weil jeder wie selbstverständlich davon ausgeht, dass er gute Manieren hat. Aber Hand aufs Herz, wenn ich mich so umschaue, nehme ich immer öfter, immer schwerere Formen von schlechten Manieren wahr. Und hinter jeder Unverfrorenheit steht ein Mensch, oder soll ich sagen, ein Untier? Einer den gesellschaftlichen Normen nicht interessieren. Und es werden immer mehr.
Können Sie teilen?
Das eigene Hab und Gut mit anderen zu teilen, ist so eine Sache. Können Sie teilen? Oder anders gefragt, sind Sie ein Geber Typ oder nehmen Sie lieber? Also ich empfinde Befriedigung, wenn ich jemanden eine Freude machen kann, in dem ich ihm etwas aus meinem Besitz überlasse, was er dringend gebrauchen kann. Aber Hand aufs Herz, ich gebe auch nur Dinge, die ich nicht mehr gebrauche.
Traumberuf Cowboy
Das war einmal in meiner Kindheit einer meiner Traumberufe: Cowboy, auf Deutsch: Kuh Junge. Das klingt nicht so schön, entspricht aber den Tatsachen. Als Kind haben wir auch weniger Kühe bewacht, sondern mit den Pistolen herumgeballert, wobei das Bang aus dem Mund kam, und Indianer gefangen oder gleich erschossen. Können sie sich noch erinnern? Es war am 13. Oktober 1962, da strahlte das Erste die erste Folge aus.
„Dem seine Sorgen möchte ich haben!“
Wisse Sie immer, was Sie wolle? Ich nett! Leider!! So ist das aber, im richtigen Leben. Wir überlegen, wir schätzen ab und ein, wir sind hin und her gerissen, wir zaudern, bis es zu spät ist. Und dann? Hätte, hätte Fahrradkette... Sie kennen den noch, der das gesagt hat. Das ist der Sozi, der fürs Babbele mehr Geld bekommen hat wie die Schwarze. Da waren die, nein sind, ganz schön sauer gewesen, heute noch. Seine „Stinke - Finger - Nummer“ hat ihn dann nicht wählbar gemacht, da hat dann „Mutti“ wieder das Rennen gemacht. So ist das halt im Leben.
Geduld oder Ungeduld
Ist Ihnen die Eigenschaft Geduld ein Begriff? Oder sind Sie mit dem Gegenüber Ungeduld besser bekannt? Der amerikanische Schriftsteller Carey Mac Williams sagt: „Geduld ist die Eigenschaft, die am dringendsten benötigt wird, wenn man sie verloren hat.“ Da hat er recht, der gute Mann. Mir stellt sich da zunächst eine Frage: Geduld oder Ungeduld, angeboren, also vererbt oder im sozialen Umfeld der Familie beigebracht, oder eher wahrscheinlich, abgeguckt? Das Letztere wird es sein.
Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind
Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind: Dieser Grundsatz hat viele Jahre gegolten, vor allem in den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland. Kaum eine Erfindung hat das Land ab den 1950er Jahren dermaßen geprägt wie das Auto. Der Auto Boom in Deutschland nach 1950 wurde oft als Teil des Wirtschaftswunders bezeichnet. Er markierte den Übergang vom Auto als Luxusgut zum Massenverkehrsmittel.
Straße kehren hat noch niemandem geschadet
Hand aufs Herz, Hausbesitzer und Mieter: Reinigen sie wöchentlich den Gehweg vor ihrem Haus? Ich glaube, dass macht heute keiner mehr. So einmal im Monat oder nach Bedarf machen das schon Etliche. Wenige machen gar nichts, dementsprechend sieht es auch aus. Dabei haben alle Kommunen Straßenreinigungssatzungen, in denen das geregelt ist.
Jeder von uns will anständig behandelt werden
Anstand! Was ist das? Jeder von uns will anständig behandelt werden, ist auch ganz normal. Oder? Behandelt er dann auch umgekehrt alle anderen anständig? Das wäre konsequent. Richtig! Leider ist dem oft nicht so. Gerade in der Politik, ob groß oder klein, sind genau diejenigen, die absolut korrekt behandelt werden wollen, die größten Dreckschleudern. Wie sagte schon Bundeskanzler Helmut Schmidt: „Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!“ Hat er da recht? Ich glaube, es kommt auf den konkreten Einzelfall an. Wie ich das meine? Ich schaue mir den groben Klotz an und entscheide dann, wie ich agiere, das heißt welchen Keil ich benutze, falls ich zurückschlage.
Organspende: Kein richtig oder falsch
Sind Sie Organspender und haben ein Organ Spenderausweis oder haben Sie in Ihrer Patientenverfügung einer Organspende zugestimmt? Das Thema wird zurzeit heiß diskutiert. Und ja, man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein, finde ich. Es gibt kein richtig oder falsch. Gleichwohl verstehe ich, wenn sich Betroffene über eine Spende freuen und dadurch weiterleben können. Und darum geht es im Kern.
Die Notaufnahme ist nicht das Grandhotel
Wir alle standen schon vor einer Situation, die wir Notfall nannten. Sei es, dass wir vor der eigenen Haustür standen und feststellten, wir haben den Haustürschlüssel in der Wohnung liegen lassen. Das ist schon etlichen Mitmenschen passiert. Jeder von uns kann sich an solche oder ähnliche Situationen erinnern. Der „Super-Gau“ für Raucher ist sicherlich das fehlende Streichholz. So etwas haben wir alle schon in ähnlicher Form erlebt. Ist das aber ein Notfall?
Kranksein kann auch Spaß machen
Was glauben Sie, welcher Tag ist der beste für einen Arztbesuch? Ich glaube, montags und freitags ist ganz schlecht. Meine Favoriten sind der Dienstag und der Donnerstag. Obwohl ich meine Termine bei den Doktoren langfristig plane, gelingt mir dies nicht immer. Und welche Uhrzeit ist die Beste? Für mich eindeutig der frühe Morgen. Am besten der erste Termin. Da heißt aber auch, als erster vor Ort zu sein.


