Bis vor wenigen Tagen war die Welt für Herrn Müller noch völlig in Ordnung. Er lebt mit seiner Frau in einem Haus, das sie einst gemeinsam errichtet haben und in dem auch ihre Kinder groß geworden sind. Doch ein plötzlicher Schlaganfall veränderte sein Leben schlagartig. Viele alltägliche Tätigkeiten fallen ihm seitdem schwer oder sind gar nicht mehr allein möglich.
Zwar bewältigt er den Großteil seines Alltags noch selbstständig, doch an manchen Stellen benötigt er Unterstützung. Herr Müller ist ein fiktives Beispiel, doch ähnliche Schicksale teilen viele Menschen.
Welche Leistungen einem nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall zustehen und wie man sich auf solche Situationen vorbereiten kann, erfahren Interessierte beim nächsten Termin der Veranstaltungsreihe „Miteinander-Füreinander".
Gemeindepflegerin Doris Schäfer beschäftigt sich seit mehreren Jahren umfassend zu den Themen Grad der Behinderung und Pflegegrad und erklärt, welche wesentlichen Unterschiede es gibt. In ihrem Vortrag erläutert sie, welche Rechte Betroffene haben und welche Unterstützungen etwa durch die Pflegeversicherung möglich sind. Außerdem gibt sie Einblicke in die Hintergründe zum Grad der Behinderung und deren Auswirkungen im Berufsleben sowie in den Pflegegrad und Hilfen für den Alltag zu Hause. „Vorsorge bedeutet, heute schon an morgen zu denken. Wer informiert ist, kann besser handeln und mögliche Herausforderungen leichter bewältigen", so Doris Schäfer.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 27. März, im Untergeschoss der Wetterauhalle statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.
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