Bereits am vergangenen Wochenende konnten sich viele Radfahrer, Spaziergänger und andere Personen über einen neuen Imbissstand in der Römerstraße freuen. Das Herrmanns bietet dort verschiedene kleine Speisen zum Mitnehmen an. Um das Angebot zu ermöglichen, hat die Gemeinde eine Markthütte zur Verfügung gestellt.

Die Gemeinde Wölfersheim leistet seit jeher Beiträge zur Energiewende. Gemeinsam mit der OVAG betreibt sie beispielsweise einen der größten Solarparks der Region, und auch auf vielen Dächern von Gebäuden der Gemeinde wurden Photovoltaikanlagen installiert. Nach einer Gebäudesanierung wurde in den letzten Wochen eine weitere Anlage in der Waldstraße 60 gebaut.

Die Maßnahmen der Gemeinde zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sind vielseitig. Neben Geschwindigkeitsbeschränkungen, Kontrollen, Beeinflussungsanlagen, auf denen die Geschwindigkeit angezeigt wird, sollen auch bauliche Maßnahmen in verschiedenen Straßen realisiert werden. Vor wenigen Tagen ist im Rathaus eine Förderzusage von HessenMobil für verschiedene Maßnahmen in mehreren Straßen eingegangen.

Das Wölfersheimer Energiemuseum ermöglicht einen tiefen Einblick in die Bergbaugeschichte der Wetterau. Anhand zahlreicher Ausstellungsstücke wird die Geschichte des Bergbaus in der Gemeinde anschaulich dargestellt. Nun kann man sich über zwei weitere Exponate freuen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde im Rahmen der Aktion „Wölfersheim blüht auf!“ Privatpersonen dazu aufgerufen, Blühflächen anzulegen. Rund 60 Personen haben sich daran beteiligt und über die Gemeinde kostenfreies Saatgut bestellt. Nach der überwältigenden Resonanz der Sammelbestellung im Rahmen der Aktion „10.000 Bäume für 10.000 Wölfersheimer“ hatte man bereits mehr Saatgut bestellt.

Am Wölfersheimer See entstand in den letzten Wochen eine neue Schutzhütte, in der künftig auch Trauungen möglich sind. Die Arbeiten daran sind weitgehend abgeschlossen. In den nächsten Tagen soll die Hütte noch einen ansprechenden Anstrich erhalten. In der vergangenen Woche haben die Mitarbeiter des Bauhofes damit begonnen, den Weg zur Hütte herzurichten.

Der nächste Sommer steht in wenigen Wochen bevor, und damit kommen die Themen Dürre und Wasserknappheit wahrscheinlich wieder verstärkt ins Bewusstsein. Seit Montag, 19. April, zeigt die Ausstellung „Wasser im Klimawandel“ in Wölfersheim, was Dürreperioden mit dem Klimawandel zu tun haben und wie wir alle beim Wassersparen mitmachen können.

In den letzten Wochen haben die Mitarbeiter des Bauhofes an verschiedenen Stellen im Gemeindegebiet neue Mülleimer aufgehängt, Fahrradständer montiert und Bänke aufgestellt. Am Rand des Södeler Waldes wurde der Prototyp einer neuen Wölfersheim Bank aufgestellt. Der Prototyp wurde von der Gemeinde selbst konzipiert und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen produziert.

Wasser ist ein kostbares Gut, das man leider oft nur dann zu schätzen weiß, wenn es nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit geworden, den Hahn aufzudrehen und frisches, sauberes Trinkwasser zu erhalten.

Der Rundweg um den Wölfersheimer See erfreut sich großer Beliebtheit. Ein Großteil der Wege ist Radfahrern und Fußgängern vorbehalten. Ein Teil, zum Beispiel die Wege östlich des Sees, dienen auch als Zuwegung zu weiteren Parkplätzen und dürfen mit dem Auto befahren werden.

Die Singbergschule ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und ist inzwischen die größte Schule im Wetteraukreis. Im Jahr 2015 wurde sie um eine Oberstufe erweitert. Nicht nur die Zahl der Schüler, sondern auch die Zahl der Lehrkräfte ist seither gestiegen.

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Um dem damit steigenden Bedarf nach Parkflächen gerecht zu werden, wird oberhalb der Schule ein neuer Parkplatz entstehen. Dieser Tage fand der erste Spatenstich für die hierfür erforderlichen Tiefbauarbeiten statt. Schon als feststand, dass Wölfersheim eine Oberstufe bekommt, wurde mit den entsprechenden Vorarbeiten begonnen. Über mehrere Wochen wurde der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen durch versteckte Zählungen erfasst und ausgewertet. Außerdem wurden alle Anwohner mithilfe eines anonymen Fragebogens über die Verkehrssituation in die Entwicklung eingebunden. Die Ergebnisse der Verkehrsbeobachtung und der Umfrage seien eindeutig gewesen: Was eine große Freude für die Mehrheit der Bevölkerung darstelle, treibe vielen Anwohnern die Sorgenfalten ins Gesicht. Es wurde mit Verkehrsexperten ein Konzept erstellt, das auch die Parksituation rund um den Singberg betrachtet. Es galt, zusätzliche Parkplätze zu schaffen, die nun oberhalb der Schule entstehen. Die Zufahrt zu den Parkplätzen soll über die Steingasse erfolgen.

Nach den umfangreichen Planungen und Abstimmungen haben die Mitarbeiter des Bauhofes zum Ende des Jahres 2019 mit den ersten Arbeiten begonnen. Eine verbuschte Streuobstwiesenbrache wurde entsprechend vorbereitet. Nach einer aufwendigen Kontrolle von Bruthöhlen konnten die alten Bäume, die im dichten Gestrüpp kaum noch wahrnehmbar waren, gefällt werden. Als Ausgleich wurden auf einer weiter oben liegenden Wiese zusätzliche Bäume gepflanzt. Zudem galt es, verschiedenste Brutmöglichkeiten für Vögel aber auch Fledermäuse zu schaffen.

Durch den Umzug der Kita „Villa Kunterbunt“ und den kleinen Parkplatz am Standort der ehemaligen Turnhalle hat sich die Situation bereits etwas entspannt. In einigen Straßen auf dem Singberg reiht sich aber noch immer Auto an Auto. Auch die vielen Elterntaxis stellen eine Belastung dar. Daher wurden mehrere Hol- und Bringzonen eingerichtet, die von der Schule aus bequem zu Fuß zu erreichen sind. Zum Beginn des Schuljahres werden alle Eltern mit einem Infoflyer auf dieses Angebot hingewiesen. Zudem finden verstärkte Kontrollen durch den Ordnungsbehördenbezirk und zu Schuljahresbeginn auch durch die Seebeauftragten der Gemeinde statt.

„Mit dem Beginn der Tiefbauarbeiten erfolgt nun der wichtigste Projektabschnitt,“ unterstreicht Bürgermeister Eike See. Vor einigen Tagen traf sich See  gemeinsam mit dem im Rathaus zuständigen Fachbereichsleiter Christopher Ahlemeyer und Bauabteilungsleiter Thomas Größer mit Vertretern der Schulleitung, des Elternbeirates, des Fördervereins, des planenden Ingenieurbüros JHI und dem ausführenden Bauunternehmen Faber und Schnepp zu einem ersten Spatenstich auf dem Singberg.

In den nächsten Tagen soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, die umfangreicher sind, als man es als Laie erwartet. Ein Teil der Fläche wird mit einem Schotterbelag versehen. Der Großteil wird jedoch befestigt und muss entwässert werden. Daher sind auch entsprechende Kanäle für das Regenwasser notwendig, die einen Durchmesser von bis zu 1200 Zentimetern haben. Diese müssen in einem entsprechenden Unterbau verlegt und an das Kanalnetz angeschlossen werden. Auch einige Stromkabel müssen auf dem neuen Parkplatz verlegt werden. Hierbei setzt man auf ein Beleuchtungskonzept, das die Sicherheit der Nutzer, aber auch Lichtemissionen in den Fokus rückt.

„Ein Teil des Parkplatzes wird mit regulären LED-Leuchten beleuchtet, um eine entsprechende Grundbeleuchtung zu bieten. Die Randbereiche werden allerdings mit autarken Solarleuchten ausgestattet, die mit einer Art Bewegungsmelder ausgestattet sind und nur bei Anwesenheit leuchten. Damit senken wir Unterhaltungskosten, reduzieren die Lichtverschmutzung und haben mit der Randbeleuchtung effektiv keinen Stromverbrauch,“ berichtet Fachbereichsleiter Ahlemeyer.

„Leuchten dieser Art kommen bisher recht selten zum Einsatz. Sie sind finanziell und ökologisch sinnvoll. Sollten wir damit gute Erfahrungen sammeln, könnte ich mir sehr gut vorstellen, sie auch an anderen Stellen im Gemeindegebiet einzusetzen,“ ergänzt Bürgermeister Eike See. Um langfristig eine Ausstattung mit Ladesäulen zu ermöglichen, wurden auch hierfür entsprechende Leitungen eingeplant. Auch an Radfahrer wurde bei den Planungen gedacht. So soll eine großzügige Abstellanlage für Fahrräder und E-Bikes entstehen.

„Die Arbeiten sind sehr umfangreich, und gerade während der Corona-Pandemie ist es schwer, einen genauen Fertigstellungstermin zu nennen. Wir rechnen aber damit, dass sie bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sind,“ berichtet Ahlemeyer. Bis die Anwohner auf dem Singberg aufatmen können und der neue Parkplatz fertig ist, wird es also noch etwas dauern. „Für die Anwohner auf dem Singberg wird sich die Verkehrssituation nach Abschluss der Arbeiten deutlich verbessern. Aber auch nach der Fertigstellung müssen wir an der Optimierung der übrigen Maßnahmen wie den Hol- und Bringzonen oder der Verkehrsüberwachung arbeiten,“ schließt Bürgermeister See ab.

Die Digitalisierung hält in vielen Bereichen Einzug. Im Bereich der Feuerwehren läuft jedoch noch vieles analog. Um die Arbeit für die Ehrenamtlichen einfacher und effektiver zu gestalten, hat der Gemeindevorstand die Anschaffung von Tablets beschlossen.

Wölfersheim ist als Wohnort gefragt. 2012 wurde das Södeler Baugebiet Füllgesgärten zuletzt erweitert. 80 Familien konnte der Wunsch nach Raum für die eigenen vier Wände erfüllt werden. Doch die Nachfrage nach Wohnraum im Rhein-Main-Gebiet steigt weiter.

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