Södeler Turnhalle: Vereins- und Bürgerbeteiligung abgeschlossen

Södel
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Der Neubau der Turnhalle in Södel als Mehrzweckhalle für Vereine und Schule ist die größte Investition des Wölfersheimer Vereinsinvestitionsprogramms, gemeinsam mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehaus für Södel und Melbach eine der größten Investitionen im aktuellen Doppelhaushalt und eine der größeren Investitionen in der Geschichte der Gemeinde.

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„Bei einer solchen Investition sehe ich es als wichtig an, die Meinung von Experten einzuholen, und das sind in diesem Fall die Vereine, Schule und andere Nutzerinnen und Nutzer der Halle“, kündigte Bürgermeister Eike See vor einigen Wochen eine  Vereins- und Bürgerbeteiligung an. Vor einigen Tagen konnte die Onlinebefragung abgeschlossen werden. Mehr als 120 Personen haben sich daran beteiligt.

Insgesamt rund 5 Millionen Euro wird die Gemeinde in den Neubau der Södeler Turnhalle investieren. Direkt nach dem Beschluss der Gemeindevertretung hat man damit begonnen, eine Studie als eine Art Vorplanung auszuarbeiten und zu verfeinern. „Unser Ziel ist es, eine Halle zu bauen, die den Ansprüchen der Nutzer gerecht wird, dabei aber Kosten und Nutzen genauestens abzuwägen. Es freut mich sehr, dass die bisherigen Planungen so positiv aufgenommen wurden. Ein Großteil der Befragten teilt unsere Einschätzungen“, so Bürgermeister See.

Als Beispiel führt er die Umkleidekabinen auf. Diese müssten in ausreichender Zahl vorhanden sein, aber nicht mehr als zwingend notwendig. Die grundsätzliche Größe der Halle hielten 84 Prozent der Teilnehmer für ausreichend. 11 Prozent gaben an, die Halle sei zu klein dimensioniert, und der Rest enthielt sich bei der Frage. Die Zahl der geplanten Umkleiden hielten lediglich 7 Prozent der Teilnehmer für zu gering. Mit 92 Prozent beführwortete ein Großteil der Befragten die Anzahl der geplanten Umkleiden. Ähnliche Abstimmungsergebnisse gab es zum geplanten Kioskbereich und den Tribünen. Die Planung insgesamt wurde von 18 Prozent der Befragten neutral bewertet. 82 Prozent beurteilen die bisherige Planung als gut oder sehr gut.

„Mit einem so positiven Feedback hätten wir nicht gerechnet. Es liegt dennoch noch viel Arbeit vor uns. Wir haben die Umfrage ausgewertet und die Anmerkungen gesichtet. In den nächsten Wochen werden wir jede einzelne Rückmeldung nochmals prüfen und die Planungen diesbezüglich hinterfragen. Dabei gehen viele Dinge schon sehr ins Detail und müssen an einem späteren Zeitpunkt erst berücksichtigt werden. Andere Punkte müssen wir bereits jetzt im Blick haben,“ berichtet der für die Planungen zuständige Fachbereichsleiter Anton Krippner. „Unser Ziel ist es, dass der Gemeindevertretung im Laufe des Jahres eine Planung zur Beschlussfassung zur Verfügung steht. Ich danke allen, die ihre Meinung zu den Planungen eingebracht haben,“ schließt Bürgermeister See ab.

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