Europaministerin Puttrich besucht Kelterei Krämer in Reichelsheim

Reichelsheim
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Europaministerin Lucia Puttrich (CDU) hat am Donnerstag im Rahmen ihrer Sommerreise die Kelterei Krämer in Reichelsheim besucht. Das Motto der Sommerreise lautet: Hessen im Herzen – Europa im Blick. Dabei geht es vor allem darum, Orte und Menschen zu besuchen, die Hessen in Europa einzigartig und besonders machen. Weit über die Grenzen Hessens bekannt ist die Kelterei Krämer für ihre Produkte von BEMBEL-WITH-CARE.

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Bereits seit dem Jahr 2007 vermarktet die Kelterei den traditionellen Apfelwein mit einem frischen, zeitgemäßen Image und ist dabei einer der Begründer der „Apfelweinkultur 2.0“ geworden. Mit diesem Ansatz hat die Kelterei es geschafft, das „Hessische Nationalgetränk“ aus dem Odenwald hinaus über die Landesgrenzen, bis weit in die Welt, bekannt und beliebt zu machen.

Europaministerin Lucia Puttrich zeigte sich beeindruckt: „Ich habe hier eine großartige Verbindung von Tradition und Innovation gesehen. Lange war der Apfelwein nur noch etwas für Traditionalisten. Familie Krämer hat aus dem etwas angestaubten Image des Apfelweins eine moderne und hippe Marke entwickelt, die geradezu zu einer Renaissance des Apfelweins in den Regalen der Supermärkte geführt hat. Dabei hat das Unternehmen seinen regionalen Ursprung nicht verloren. Es werden möglichst viele regionale Produkte verwendet und das Familienunternehmen setzt weiterhin auf den Standort Reichelsheim. Ich habe ein spannendes und innovatives Familienunternehmen erlebt, was nachhaltig und robust aufgestellt ist und damit auch ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor ist“, sagte Lucia Puttrich am Rande des Besuches.

„Die Kelterei Krämer ist aber auch ein gutes Beispiel, wie europäische Fördergelder in Hessen genutzt werden. Das Unternehmen baut derzeit eine neue Abfüllanlage in unmittelbarer Nähe des Stammbetriebes. Knapp ein Viertel der Investitionskosten stammen dabei aus EU-Mitteln. Das zeigt zum einem, dass öffentliche Fördermittel immer auch einen großen Anteil privater Investitionen auslösen, zum anderen zeigt es, dass diese Mittel gezielt an zukunftsfähige, innovative und marketingstarke mittelständische Unternehmen in der Region fließen und damit auch den ländlichen Raum und die regionale Entwicklung stärken“, erläuterte die Europaministerin.

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