Bürgermeisterin Lena Herget hat offiziell bekanntgegeben, dass sie sich im kommenden Jahr erneut um das Amt der Bürgermeisterin der Stadt Reichelsheim bewerben wird. Die Wahl wird voraussichtlich nach den Sommerferien 2026 stattfinden, der genaue Termin wird in Kürze von der Stadtverordnetenversammlung festgelegt.
„Ich mache diesen Job unglaublich gern. Es ist ein großes Privileg, meine Heimatstadt gestalten zu dürfen und jeden Tag gemeinsam mit so vielen engagierten Menschen etwas voranzubringen. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die jemandem Freude machen, manchmal große Projekte, die Reichelsheim nachhaltig stärken. Beides motiviert mich enorm“, so Herget. Tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren in Reichelsheim viel getan. Projekte, die lange aufgeschoben wurden, hat Herget angepackt oder erfolgreich auf den Weg gebracht. Die Sanierung der Sport- und Festhalle in Dorn-Assenheim sowie die Neugestaltung des Karl-Kempf-Platzes in Beienheim sind beispielsweise abgeschlossen. Das große Sanierungsprojekt des Bürgerhauses in der Kernstadt läuft auf Hochtouren. Der Neubau des Kindergartens ist ein komplexes Vorhaben, dessen Planungen und vorbereitende Arbeiten immer wieder neu aufgesetzt werden mussten, nun aber im Hintergrund intensiv vorangetrieben werden. In die vorhandenen Kitas wurde investiert, wie zum Beispiel in das neue Außengelände der KITA Wichtelwiese in Dorn-Assenheim, und mit der Eröffnung des thematischen Bergbau-Spielplatzes in Weckesheim konnte ein weiteres Familienprojekt erfolgreich abgeschlossen werden. In Heuchelheim konnte die komplett sanierte Ortsdurchfahrt fertig gestellt und mit einer ökologisch wertvollen Staudenfläche gekrönt werden. Selbstverständlich unter Beteiligung und Mitwirkung der Mitbürgerinnen und Mitbürger, so wie Herget es sich vorstellt und wünscht. Im gesamten Stadtgebiet steht die Breitbandversorgung vor der Fertigstellung und in ihrem Heimatort Blofeld konnte die Gestaltung der Weed als optisch ansprechendes und ökologisch sinnvolles Eingangstor nach langer Bauzeit abgeschlossen und gebührend gefeiert werden.
Auch im Bereich Wohnen und Gewerbe wurden neue Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen – einige Projekte sind bereits umgesetzt, andere befinden sich in der konkreten Umsetzung. Begleitet wurde die Umsetzung aller Projekte von einem zeitgemäßem Kommunikationskonzept, wobei auch neue Informationskanäle aufgebaut wurden. „Transparente und offene Kommunikation ist mir sehr wichtig und wir haben dafür mit dem schnellen WhatsApp-Kanal, der Informationszeitung ‚Unser Reichelsheim’ und dem monatlichen Video ‚Reichelsheim kompakt’ zusätzlich zur Homepage und den klassischen Pressemeldungen ein breites Angebot für alle Generationen aufgebaut. Aber nichts ersetzt natürlich das persönliche Gespräch“, so Herget.
Sie versteht sich als eine verlässliche Partnerin der Feuerwehr, unterstützt die Vereine trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen und hat das kulturelle Leben in Reichelsheim sichtbar belebt – auch durch eigenes Engagement und Initiativen. Trotz der zeitlichen Belastung durch das Bürgermeisteramt ist Herget weiterhin ehrenamtlich im Stadtgebiet aktiv, unter anderem als Abteilungsleitern des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Blofeld, als Vorstandsmitglied im Verein Kultur in Reichelsheim, Vorsitzende der Teilhabe Wetterau, Prädikantin der evangelischen Kirche und zweite Vorsitzende im Trägerverein des Blofelder Dorftreffs.
Bei aller Verwurzelung in Blofeld ist ihr besonders wichtig, dass sie stets die gesamte Stadt im Blick behält. „Ich bin Bürgermeisterin für alle Reichelsheimer Stadtteile – und für die Menschen, die hier leben“, betont Herget. Aber auch über die Grenzen Reichelsheims hinaus ist sie engagiert und vernetzt sich ehrenamtlich zum Wohle der Stadt, egal ob im Kreistag, als Vorsitzende der Verbandskammer des Regionalverbands, in verschiedenen interkommunalen Projekten oder beim Zweckverband Oberhessischer Versorgungsbetriebe, dem unter anderem die OVAG angehört.
Besonders am Herzen liegt ihr die Wertschätzung gegenüber den Menschen, die Reichelsheim in der Verwaltung, im Bauhof und in den Kindergärten am Laufen halten. „Mein Dank gilt meinem großartigen Team im Rathaus, im Bauhof und in unseren Kindertagesstätten. Ohne ihre Arbeit würde sich Reichelsheim nicht so positiv entwickeln und sie sorgen mit dafür, dass ich jeden Tag mit Freude ins Rathaus komme und sehr gerne hier arbeite.“
Zugleich richtet sie ihren Blick auf die vielen Ehrenamtlichen: „Reichelsheim lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Ob in Vereinen, Initiativen, der Feuerwehr oder auf anderen Ebenen – dieses Engagement ist unbezahlbar und zeigt, dass Zusammenhalt oft mehr bewegt als Geld.“ Ebenfalls würdigt sie die politische Unterstützung: „Ich danke der Reichelsheimer SPD für ihre konstruktive und verlässliche Begleitung. Auf die Zusammenarbeit ohne politische Scheuklappen, mit Bodenhaftung und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Stadt konnte ich mich immer verlassen.“
Die angespannte kommunale Finanzlage bleibt für Herget eine der größten Herausforderungen. Die Ursachen liegen nicht im örtlichen Handeln, sondern in externen Belastungen. „Ich muss leider oft ‚Nein‘ sagen, wenn Wünsche und Ideen viel Geld kosten. Das fällt mir nicht leicht“, sagt Herget. „Umso dankbarer bin ich für den Zusammenhalt in unseren Stadtteilen. Wir beweisen jeden Tag, dass Engagement, Kreativität und Gemeinschaft mehr bewirken können als ein großer Haushalt.“
Trotz aller Herausforderungen blickt sie entschlossen nach vorne: „Es gibt noch viel zu tun. Ich kann mir keine schönere und erfüllendere Aufgabe als das Amt der Bürgermeisterin von Reichelsheim vorstellen. Ich bringe weiterhin Energie, Mut und Herzblut mit, um Reichelsheim und alle Stadtteile aktiv gemeinsam weiterzuentwickeln. Deshalb trete ich 2026 erneut zur Wahl an und werbe um das Vertrauen meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger.“

Bildquelle: Lena Herget
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