Das Verwaltungsgericht in Gießen hat am Dienstag, 26. Januar, eine Mahnwache der NPD mit dem Motto: „Migration tötet – Messerstecher konsequent abschieben!“ mit Auflagen genehmigt. Zuvor hatte der Wetteraukreis die Veranstaltung mit der Begründung der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit verboten.

In der vergangenen Woche wurde in Ranstadt ein 18-jähriger durch eine Stichverletzung getötet. Der mutmaßliche Täter, ein 16-jähriger mit deutscher Staatsbürgerschaft, befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Für den heutigen Dienstag hat der NPD-Bezirksverband Wetterau-Kinzig eine Mahnwache unter dem Motto „Migration tötet – Messerstecher konsequent abschieben!“ angemeldet.

Nachdem es in Ranstadt am 20.01.2021 gegen 22 Uhr im Bereich einer Schule zu einer tödlichen Messerattacke gekommen war (wir berichteten), erließ das Amtsgericht Büdingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen am gestrigen Abend Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen den 16 Jahre alten Beschuldigten. Der weitere Tatverdächtige wurde zunächst wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen, weil derzeit kein dringender Tatverdacht gegen diesen begründet werden konnte.

In Ranstadt kam es am im Mittwoch bend im Bereich einer Schule gegen 22 Uhr zu einer Auseinandersetzung, bei der ein zuletzt in Glauburg gemeldeter 18-jähriger, rumänischer Staatsangehöriger mutmaßlich durch ein Messer im Oberkörperbereich tödlich verletzt wurde. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot unter Einsatz eines Polizeihubschraubers und konnte am Donnerstagmorgen zwei Tatverdächtige vorläufig festnehmen, die sich aktuell im polizeilichen Gewahrsam befinden.

Eine Spur der Verwüstung hinterließ ein 19-Jähriger am Sonntag, 29. November, in der Bahnhofstraße. Gegen 01.40 Uhr kollidierte der junge Mann aus der Wetterau mit einem am rechten Fahrbahnrand parkenden Kia. Weiter
geht die Fahrt über das Gelände einer Firma, wo er die Front eines grauen Opel streift und gegen eine Hauswand stößt.
her.

Nachdem der seit Jahren von den Bio-Landwirten Martina und Matthias Brauner aus Ranstadt durchgeführte Weideschuss, eine stressarme Schlachtungsmethode von Rindern durch einen geprüften Schützen auf der Weide, plötzlich durch den Wetteraukreis mit neuen Auflagen versehen wurde, stellte sich der Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident und Kreistagsabgeordnete Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP) hinter die Landwirte, kritisierte die zuständige Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch (SPD) scharf und brachte die Thematik mit einer parlamentarischen Initiative sogar auf die Agenda des Hessischen Landtages.

Zwischen Samstag, 21 Uhr und Sonntag, 9 Uhr haben Vandalen auf dem Gelände der Natur- und Vogelschutzgruppe Ranstadt zwei massive Holzbänke sowie den dazugehörenden Tisch mit Granitplatte umgeworfen und so einen Schaden von mehreren Hundert Euro verursacht.

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