Am Montag ist Schulstart in Hessen nach den zweiwöchigen Herbstferien. Im Wetteraukreis werden nun bei besonders ausgelasteten Linien zusätzliche Busse als Verstärkung eingesetzt. Schon seit Beginn des Schuljahres findet wieder der Regelunterricht in den Schulen statt. Im Wetteraukreis fahren die Schülerinnen und Schüler im Linienbetrieb zu den Schulen – viele Busse sind entsprechend wieder nahezu ausgelastet.

Das für Samstag, den 17. Oktober geplante Baustellenfest der beiden Kitas im Quellenpark muss aufgrund des verzögerten Baufortschritt und der Unmöglichkeit, wegen der wieder ansteigenden Zahlen an Coronainfektionen in der gesamten Rhein-Main-Region das Fest in die Innenräume zu verlegen, abgesagt werden.

Naturschönheiten und unbekannte Heimatgeschichte entdecken: Unter diesem Motto stand in diesem Jahr die traditionelle Herbstwanderung der FWG Büdingen.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (14. Oktober) bei 736, das sind 17 mehr als am Dienstag. Die Neuinfektionen wurden aus Altenstadt (2), Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (3), Büdingen (1), Butzbach (2), Florstadt (1), Karben (1), Münzenberg (1), Ortenberg (1), Rockenberg (1), Rosbach (1), Wöllstadt (1) gemeldet.

Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn hat in seiner Heimatstadt zusammen mit der schulpolitischen Sprecherin der FDP im Wetterauer Kreistag, Elke Sommermeyer, und dem FDP-Fraktionsvorsitzenden in der Bad Vilbeler Stadtverordnetenversammlung Erich Schleßmann das Staatliche Schulamt für den Hochtaunus- und den Wetteraukreis besucht.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand eine Feldexkursion mit Betriebsbesichtigung für die Schäfereien im Wetteraukreis sowie im Landkreis Gießen stand. Veranstalter waren der Naturschutzfonds Wetterau e.V. in Zusammenarbeit mit dem Büro PlanWerk aus Nidda.

Schafherde.jpg

Die Feldexkursion ist Teil der „Gesamtbetrieblichen Biodiversitätsberatung“. „Es ist erfreulich, dass diese Exkursion unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln stattfinden konnte, da eine kontinuierliche Fortführung des Projekts den Schäfereien in diesen besonderen Zeiten wichtige Hilfestellungen für den Fortbestand ihrer Betriebe ermöglicht“, sagt Landrat Jan Weckler, Vorsitzender des Naturschutzfonds Wetterau.

Die Schäfereien haben mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen, insbesondere ist die zunehmende Trockenheit und die damit einhergehende geringere Produktivität und Futtermenge auf den Weideflächen ein zunehmendes Problem. Die Feldexkursion begann in Ober-Mörlen, bei spätsommerlich warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein. Neben einer vegetationskundlichen Exkursion über die Magertriften von Ober-Mörlen und Ostheim stand die Besichtigung des Schäfereibetriebs von Wilhelm Weißelberg auf dem Programm, und hier zuerst die Stallungen auf dem Hof.

Im Anschluss an den Schäfereibetrieb von Wilhelm Weißelberg ging es vorbei an grasenden und gehüteten Schafen in das Naturschutzgebiet „Magertriften von Ober-Mörlen und Ostheim“. Die Anhöhe nördlich von Ober-Mörlen ist geprägt von Schafhutungsrasen sowie Heu- und Streuobstwiesen und stellt als offener und strukturreicher Landstrich die traditionelle Kulturlandschaft der Wetterau dar. Die artenreichen Wiesen sind zudem Teil des europäischen Schutzgebietsnetzwerks NATURA2000 (Flora Fauna Habitat-Gebiet) und sind für verschiedene Pflanzenarten aber auch Vögel und Amphibien ein geschützter Lebensraum.

„Das Gebiet mit seiner besonderen Flora und Fauna profitiert in erheblichem Maß von der Nutzung durch einen Schäfer. Dies betrifft insbesondere die seltenen Magerrasen. Auch die Streuobstwiesen profitieren von der Mischung aus Schaf-Beweidung und Mahd. Die vorhandenen artenreichen Mähwiesen sichern das Winterfutter der Schafe“, sagt Franka Hensen, Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes.

Unter Anleitung des Naturschutzfonds und zweier Mitarbeiter des Planungsbüros PlanWerk konnten sich die Exkursionsteilnehmer/innen mit Hilfe des „Wetterauer Pflanzenfächers“, einer handlichen Bestimmungshilfe im Taschenformat, in der Pflanzenbestimmung üben. Der Pflanzenfächer, der vom Naturschutzfonds in Zusammenarbeit mit dem Team PlanWerk entworfen wurde, illustriert und beschreibt die wichtigsten Pflanzenarten des Grünlands im Wetteraukreis.

Leider erschwerte der spätsommerliche Zeitpunkt und die bereits länger anhaltende Trockenheit die Pflanzenbestimmung vor Ort. Bei fehlender Blüte kann der Pflanzenfächer jedoch auch über Merkmale der grünen Pflanzenteile wie Stängel und Blattwerk bei der Bestimmung weiterhelfen. So konnten mit viel Engagement zur Freude der Gruppe verschiedene, für diese mageren Standorte typische Arten wie zum Beispiel Finger- und Labkräuter sowie Acker-Witwenblume und Besenheide, bestimmt werden. Einfacher zu bestimmen waren die aus der Küche bekannten aromatisch duftenden Gewürzkräuter wie Thymian und Oregano.

Foto:: Zufrieden zieht die Schafherde über eine Streuobstwiese. Schäfer Wilhelm Weißelberg hält seine Tiere fast ausschließlich im Weidegang. Nur in strengen Wintern, mit tiefen Temperaturen, sind die Tiere im Stall. Foto: Büro PlanWerk, Nidda

 Die Wetterau hat seit diesem Sommer einen Kulturverein, der sich für die Belange von Somalierinnen und Somaliern in der Wetterau einsetzt. Der Verein möchte Kindern mit somalischem Hintergrund die Sprache vermitteln, Somalierinnen und Somalier in allen Lebenslagen unterstützen und vor allem mit Wetterauerinnen und Wetterauern in Kontakt kommen.

Unterkategorien

Nachrichten aus dem Rhein-Main-Gebiet, Unterfranken, der Wetterau und dem Main-Kinzig-Kreis.

Sport-Nachrichten aus dem Rhein-Main-Gebiet, Unterfranken, der Wetterau und dem Main-Kinzig-Kreis.

Kultur-Nachrichten aus dem Rhein-Main-Gebiet, Unterfranken, der Wetterau und dem Main-Kinzig-Kreis.

Neuigkeiten aus der Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis und im Rhein-Main-Gebiet.

Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde Ronneburg.

Nachrichten aus Steinau an der Straße

online werben