Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung Mitte August 2021 stellten Polizeibeamte in Ober-Mörlen diverse Gegenstände sicher, bei denen es sich mit einiger Wahrscheinlichkeit um Diebesgut handeln könnte. Da in einigen Fällen die rechtmäßigen Eigentümer nach wie vor unbekannt sind, wenden sich die Ermittler nun an die Öffentlichkeit.

Ein Unfall auf der Autobahn 5 in Fahrtrichtung Frankfurt sorgte Donnerstag (9.9.) bis in die Morgenstunden für erhebliche Behinderungen auf der Autobahn und den umliegenden Straßen. Bereits gegen 2.50 Uhr kam zwischen den Anschlussstellen Ober-Mörlen und Friedberg offenbar ein LKW von seiner Fahrspur ab und geriet von der rechten auf die mittlere Fahrspur.

Gegen 8.15 Uhr am Freitagmorgen (03.09.2021) signalisierte ein Anwohner in der Dr.-Werner-Stoll-Straße in Ober-Mörlen einem flotten Autofahrer etwas langsamer zu fahren, da es sich um einen belebten Schulweg kleiner Kinder handele. Der Pkw-Fahrer hielt sein Fahrzeug abrupt an, stieg aus und bedrohte den Anwohner mit einem Hammer, sodass dieser die Flucht ergriff.

Dreiste Betrüger haben am vergangenen Donnerstag (19.08.21) eine 61-jährige Frau aus Ober-Mörlen am Telefon "geschockt". Bevor sie ihr Erspartes an einen "falschen Polizeibeamten" in Frankfurt übergeben konnte, traf sie auf die echten Beamten, welche sie über die Betrugsmasche aufklärten.

Nachdem Ermittler am Montagmorgen (16.08.2021) die Wohnung eines 35-Jährigen in der westlichen Wetterau durchsuchten und diesen vorläufig festnahmen (wir berichteten), befindet sich der Mann mangels Haftgründen mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Er wurde auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft - nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen - am Montagnachmittag entlassen.

Nachdem es in Ober-Mörlen bereits seit Sommer 2020 immer wieder zu Funden toter Tiere gekommen war, durchsuchte die Polizei am heutigen Montag (16.08.21) die Wohnung eines 35-jährigen Mannes im westlichen Wetteraukreis. Dabei stießen die Beamten auf umfangreiches Beweismaterial, darunter auch tote und lebende Tiere.

Ein Enkeltrick der besonderen Art ereignete sich am Dienstag (15.6.) in der Wetterau. Eine Frau aus Ober-Mörlen erhielt eine Whatsapp-Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der Verfasser der Mail gab sich als ihr erwachsener Sohn aus. Er begründete die fremde Nummer mit einem Wasserschaden seines Handys, weswegen er aktuell ein Ersatzgerät nutze.

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag (25.05.) in Ober-Mörlen einen Geldautomaten aufgesprengt. Zeugenangaben zufolge waren gegen 3.40 Uhr mehrere Tatverdächtige in einen dunklen Audi gestiegen und davongerast. Wieviel Geld sie erbeuteten, ist bisher unklar. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Hunderttausend Euro.

Die Polizei in Butzbach sucht dringend Zeugen nachdem im Bereich Kremermühle am Freitag (12.03.) erneut tote Tiere aufgefunden wurden. Wie eine Tierschützerin der Polizei in Butzbach am Freitag (12.03.) mitteilte, hatte ein bislang Unbekannter die beiden Igel und einen Hasen an den Läufen zusammengebunden.

Von Montag, den 01.02.2021 bis voraussichtlich Freitag, den 05.02.2021 werden an der K 254 zwischen Ober-Mörlen/Langenhain-Ziegenberg und Butzbach/Wiesental Gehölzarbeiten durchgeführt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss der Streckenabschnitt der Kreisstraße daher für die Dauer der Arbeiten von Hessen Mobil voll gesperrt werden.

Derzeit erfolgen umfangreiche Straßenbauarbeiten zur grundhaften Erneuerung der Fahrbahnen an der A 5 zwischen den beiden Anschlussstellen Ober-Mörlen und Friedberg auf einer Länge von ca. 11 km. Aktuell erfolgt nun der Rückbau der vorhandenen Verkehrsicherung für die bevorstehende Winterunterbrechung.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand eine Feldexkursion mit Betriebsbesichtigung für die Schäfereien im Wetteraukreis sowie im Landkreis Gießen stand. Veranstalter waren der Naturschutzfonds Wetterau e.V. in Zusammenarbeit mit dem Büro PlanWerk aus Nidda.

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Die Feldexkursion ist Teil der „Gesamtbetrieblichen Biodiversitätsberatung“. „Es ist erfreulich, dass diese Exkursion unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln stattfinden konnte, da eine kontinuierliche Fortführung des Projekts den Schäfereien in diesen besonderen Zeiten wichtige Hilfestellungen für den Fortbestand ihrer Betriebe ermöglicht“, sagt Landrat Jan Weckler, Vorsitzender des Naturschutzfonds Wetterau.

Die Schäfereien haben mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen, insbesondere ist die zunehmende Trockenheit und die damit einhergehende geringere Produktivität und Futtermenge auf den Weideflächen ein zunehmendes Problem. Die Feldexkursion begann in Ober-Mörlen, bei spätsommerlich warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein. Neben einer vegetationskundlichen Exkursion über die Magertriften von Ober-Mörlen und Ostheim stand die Besichtigung des Schäfereibetriebs von Wilhelm Weißelberg auf dem Programm, und hier zuerst die Stallungen auf dem Hof.

Im Anschluss an den Schäfereibetrieb von Wilhelm Weißelberg ging es vorbei an grasenden und gehüteten Schafen in das Naturschutzgebiet „Magertriften von Ober-Mörlen und Ostheim“. Die Anhöhe nördlich von Ober-Mörlen ist geprägt von Schafhutungsrasen sowie Heu- und Streuobstwiesen und stellt als offener und strukturreicher Landstrich die traditionelle Kulturlandschaft der Wetterau dar. Die artenreichen Wiesen sind zudem Teil des europäischen Schutzgebietsnetzwerks NATURA2000 (Flora Fauna Habitat-Gebiet) und sind für verschiedene Pflanzenarten aber auch Vögel und Amphibien ein geschützter Lebensraum.

„Das Gebiet mit seiner besonderen Flora und Fauna profitiert in erheblichem Maß von der Nutzung durch einen Schäfer. Dies betrifft insbesondere die seltenen Magerrasen. Auch die Streuobstwiesen profitieren von der Mischung aus Schaf-Beweidung und Mahd. Die vorhandenen artenreichen Mähwiesen sichern das Winterfutter der Schafe“, sagt Franka Hensen, Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes.

Unter Anleitung des Naturschutzfonds und zweier Mitarbeiter des Planungsbüros PlanWerk konnten sich die Exkursionsteilnehmer/innen mit Hilfe des „Wetterauer Pflanzenfächers“, einer handlichen Bestimmungshilfe im Taschenformat, in der Pflanzenbestimmung üben. Der Pflanzenfächer, der vom Naturschutzfonds in Zusammenarbeit mit dem Team PlanWerk entworfen wurde, illustriert und beschreibt die wichtigsten Pflanzenarten des Grünlands im Wetteraukreis.

Leider erschwerte der spätsommerliche Zeitpunkt und die bereits länger anhaltende Trockenheit die Pflanzenbestimmung vor Ort. Bei fehlender Blüte kann der Pflanzenfächer jedoch auch über Merkmale der grünen Pflanzenteile wie Stängel und Blattwerk bei der Bestimmung weiterhelfen. So konnten mit viel Engagement zur Freude der Gruppe verschiedene, für diese mageren Standorte typische Arten wie zum Beispiel Finger- und Labkräuter sowie Acker-Witwenblume und Besenheide, bestimmt werden. Einfacher zu bestimmen waren die aus der Küche bekannten aromatisch duftenden Gewürzkräuter wie Thymian und Oregano.

Foto:: Zufrieden zieht die Schafherde über eine Streuobstwiese. Schäfer Wilhelm Weißelberg hält seine Tiere fast ausschließlich im Weidegang. Nur in strengen Wintern, mit tiefen Temperaturen, sind die Tiere im Stall. Foto: Büro PlanWerk, Nidda

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