FDP: "Stärkung von kleinen und mittleren Firmen in ländlichen Regionen"

Ilbenstadt
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Der Wetterauer FDP-Bundestagsabgeordnete Peter Heidt war gemeinsam mit dem heimischen FDP-Landtagsvizepräsidenten Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn bei der EHV Fill GmbH in Niddatal-Ilbenstadt zu Gast. Das Unternehmen mit fünfköpfigem Team um Geschäftsführerin Anja Empter hat seit 2014 seinen Sitz in Niddatal-Ilbelstadt und stellt Abfüllanlagen für Farben, Lacke, Lasuren, Sprachtelmassen, Klebstoffe und andere Produkte her.

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Mario Müller aus dem EHV Team berichtete, dass im März 2020 auch Anfragen für Konstruktion von Anlagen für die Abfüllung von Desinfektionsmitteln gegeben habe. „Mit Beginn der Pandemie war die Nachfrage an Desinfektionsmitteln sprunghaft angestiegen. Also haben wir die Herausforderung angenommen, konnten schnell spezielle Abfüllanlagen liefern und haben damit aktiv an der Bekämpfung der Pandemie mitgearbeitet“, so Müller.

Und auch derzeit befinde man sich weiter auf Wachstumskurs. „Unsere meisten Kunden bedienen wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unsere Branche, unzweifelhaft eine Nische, ist unabhängig von Konjunkturzyklen und Markterscheinungen“, erklärt Müller weiter.

„Wir Freie Demokraten wollen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen von der Industrie über das Handwerk bis zum Handel auch in ländlichen Regionen wie hier in Niddatal weiter Perspektiven schaffen. Voraussetzungen hierfür sind eine flächendeckend zukunftstaugliche digitale Infrastruktur, leistungsfähige Verkehrswege und ein starkes duales Bildungssystem. Damit die Unternehmen nicht durch Erbgänge oder eine Substanzbesteuerung gefährdet werden, müssen eine Verschärfung der Erbschaftsteuer oder die Wiedereinführung der Vermögensteuer konsequent abgelehnt werden“, so der ehemalige Justizminister Hahn.

Auf die Frage der Liberalen, inwiefern sich die weltweiten Lieferengpässe auf das Wetterauer Unternehmen auswirken, antwortete der Unternehmer: „Mittlerweile hat sich die Lage wieder entspannt. In den Sommermonaten spürten wir Engpässe beispielsweise bei Klemmen für Schaltkasten.“

„Die Probleme mit stockenden Logistikketten und fehlenden Bauteilen haben mittlerweile nahezu alle Branchen erfasst. Vielleicht ergibt sich dadurch wieder die Entwicklung, dass Unternehmen mehr und mehr gegensteuern und auf künftig wieder, wo möglich, auf heimische Zulieferer setzen“, erklärte der FDP-MdB Heidt abschließend.

Foto (von links): Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Peter Heidt, Anja Empter, Mario Müller, Andreas Steinwachs und Julian Zuber.

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