Na, wie sind Sie in das neue Jahr gekommen? Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr! Und wie mir selbst, wünsche ich Ihnen Gesundheit und uns allen Frieden! Die Tage vom 23. Dezember bis zum ersten Januar waren schon eine Herausforderung, finde ich.
Zunächst einmal die Herausforderung zwischen Essen und Bewegen. Für mich schon immer eine der schwierigsten Sachen. Ich bekomme da kein Gleichgewicht hin. Obwohl ich, gefühlt, jedes Jahr weniger Esse, nimmt im fast gleichen Maß auch die Bewegung ab. Und in der Tat, wir gaukeln uns, ich zumindest, etwas vor. Das Wetter ist schlecht ist die erste Ausrede. Mir geht es nicht gut ist die Zweite. Die Dritte ist, bei mir, es kommt jetzt ein schöner Film im Fernsehen. In der Tat wir werden mit Filmen bombardiert. Dazu kommt noch die Programmvielfalt. Masse ist nicht gleich Klasse. Das ist klar. Dabei gibt es auch jährlich wiederkehrende Sendungen.
Ich kann mir jedes Jahr „Don Camillo und Peppone“ reinziehen. Das sind die Hauptfiguren von Giovannino Guareschi Romanen, die im ländlichen Italien nach dem 2. Weltkrieg spielen. Oder „Michel aus Lönneberga“. Einfach super, dieser Michel von Astrid Lindgren. Die Geschichte spielt Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Hof Katthult im Dorf Lönneberga in Småland in Schweden. Auch Familie Heinz Becker zu Weihnachten „Alle Jahre wieder“ ist allererste Sahne, mit Gerd Dudenhöffer und Alice Hoffmann. Nicht zu vergessen wäre, „Weihnachten bei Hoppenstedts“ von Loriot, bürgerlich Berhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow. Dazu werden die „Schinken“ von Karl May zum x-ten Mal wiederholt. Und nicht zu vergessen „Sissi“. Ach ja, Sissi mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm. Nach den Romanen von Marie Blank-Eismann von Ernst Marischka verfilmt. Die Sissi Trilogie entstand von 1956 bis 1957 in Ateliers in Wien.
Zu Silvester gibt es dann noch „Sylvesterpunsch“ aus der Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“, nach einer Idee von Johnny Speight, Autor war Wolfgang Menge. Der absolute Kultfilm ist natürlich „Dinner for one“, auch unter dem Titel „Der 90. Geburtstag“ bekannt. Ein absolutes Muss. Wer „Dinner for one“ im deutschen Fernsehen entgehen will, wird Probleme haben. Ein Zapper wird mehrmals darüber stolpern. Mittlerweile wird nicht nur die Originalfassung von 1961 mit Freddie Frinton als Butler James, May Warden als Miss Sophie und Heinz Piper als Conferéncier gezeigt, sondern auch Abwandlungen in unterschiedlichen deutschen Dialekten, wie hessisch oder fränkisch. Für Fernsehkanäle Umschalter, die „Zapper“ sind das paradiesische Zeiten. Wer die Fernbedienung hat, hat die Macht.
Zwischen Essen und Trinken sowie Fernsehen haben wir natürlich das Jahr 2024 Revue passieren lassen und uns Vorsätze für das neue Jahr 2025 gemacht. Bei vielen steht an erster Stelle abnehmen. Ein löblicher Vorsatz, der allzu oft scheitert. Durch meine Krebserkrankung und die damit auch einhergehende Gewichtszunahme bin ich jetzt beim Intervallfasten gelandet. FdH hat nicht funktioniert. Die beliebteste Variante ist der 16:8 Takt. Wie der Name schon sagt, wird hierbei darauf geachtet, dass nur innerhalb von acht Stunden gegessen wird, die restlichen 16 Stunden wird gefastet. Empfehlenswert ist daher, früh abends zu essen, und spät morgens zu frühstücken. Ich wünsche Ihnen viel Kraft beim Umsetzen ihrer guten Vorsätze für 2025. Ei Gude, wie!
Zum Autor
Er sei ein waschechter Neuenhaßlauer, sagt er von sich selbst. Helmut Müller (72) ist in Neuenhaßlau als 4. von 7 Kindern geboren und ein typisches Nachkriegskind dazu. Seine Mutter Hessin und evangelisch, sein Vater Sudetendeutscher und katholisch, aber kein Flüchtling, sondern Kriegsgefangener, der nicht in seine angestammte Heimat zurückkonnte. Er wächst in einem 4 Generationen Haus mit den Eltern, sechs Geschwistern, Oma und Opa sowie Onkel und der Ur-Großmutter auf. Der Spielplatz war die Straße. In der Volksschule, die er mit dem Hauptschulabschluss beendete, war deutsch seine erste Fremdsprache, die er lernen musste. In späteren Jahren hat er seine mittlere Reife und das Fachabitur für Wirtschaft und Verwaltung nachgeholt und das Ganze als Diplom Verwaltungswirt (FH) abgeschlossen. Er war in etlichen Vereinen aktiv. Man könnte ihn getrost als „Vereinsmeier“ bezeichnen. Er hat dabei fast alle Positionen, die ein Vorstand hat, begleitet. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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