Der Wurzelstock des gefällten Nussbaums musste komplett entfernt werden, um dem Nachfolger optimale Voraussetzungen zu bieten. Gesucht wird für die Anpflanzung nun eine landestypische, klima- und möglichst krankheitsresistente Baumart. Die von allen Beteiligten gewünschte Lösung eines 1:1 Tauschs lässt sich leider nicht realisieren. Das hauchzarte, weitverzweigte Pilzmyzel im Boden kann niemand verlässlich komplett entfernen. Bei der Pflanzung eines neuen Nussbaums wäre die Gefahr zu groß, dass der Pilz auch diesen Baum befällt.

Nach dem Nussbaum ist vorübergehend auch die Steinruhe am Friedberger Weg verschwunden. Diese musste das Bauhof-Team in den Zwangsurlaub schicken. Die notwendige Entfernung des Wurzelstocks mit dem Bagger führte dazu, dass die Standfestigkeit der Steinruhe nicht mehr gewährleistet ist.

„Das sind schwere Zeiten für all diejenigen, die sich mit unserer schönen Gemarkung und insbesondere mit diesem markanten Punkt verbunden fühlen“ - das ist Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und Ortsvorsteher Uwe Müller klar. „So schnell wie möglich sollen jetzt die Arbeiten an der Wiederherstellung des Platzes am Friedberger Weg beginnen und möglichst noch im Herbst diesen Jahres ein neuer Baum gepflanzt werden“, informierte die Rathaus-Chefin.

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