Kreiszuschuss für die Sanierung einer Hofreite in Limeshain

Limeshain
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Oxana Buzdugan und Alexander Scholl bewohnten die Hofreite in Limeshain zunächst zur Miete. Trotz der schadhaften Fachwerkkonstruktion und offensichtlichem Sanierungsstau kauften sie die Hofreite. Nach entsprechender Beratung begannen sie, das Gebäude weitgehend denkmalgerecht zu sanieren. „Für diesen Einsatz erhalten sie einen Kreiszuschuss in Höhe von 5.000 Euro“, sagt Kreisbeigeordneter Matthias Walther.

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Das Hessische Denkmalverzeichnis beschreibt die Hofreite: „Große Hofreite mit intakt erhaltener Scheune als hinterem Hofabschluss. Stallgebäude 20. Jahrhundert, die Scheune frühes 19. Jahrhundert. Das Wohnhaus in den voluminösen Proportionen der Zeit um 1810 wirkt zur Straße hin als Auftakt des historischen Ortsbildes. Spätbarocke Formen im Giebel mit liegendem Dachstuhl, geometrische Füllungen und verschalter Balkenlage. Alte Eingangssituation erhalten. Kulturdenkmal aus städtebaulichen Gründen.“

Umfangreiche Schäden an der Holzkonstruktion wurden behoben, der zementhaltige Putz entfernt, die alten Kunststofffenster durch gegliederte Holzfenstern aus Lärchen- und Eichenholz ersetzt, diffusionsoffene Materialien wie Lehmputze, Dielen, Holzfaserdämmung wurden verwendet und weitere Folgeprojekte angestoßen.

Bild: Adolf Ludwig, Bürgermeister von Limeshain, Oxana Buzdugan, Alexander Scholl, Kreisbeigeordneter Matthias Walther.

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