Limeshain 5. Etappe von Appels Rathaustour

Bild: P. Appel

Limeshain
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Limeshain - Der direkt gewählte Landtagsabgeordnete Patrick Appel setzt seine Rathaustour fort. Limeshain und das Rathausbüro von Adolf Ludwig waren dabei das Ziel der fünften Etappe von Appels Gesprächsreihe. Wie bei den vorherigen Bürgermeistergesprächen in Wächtersbach, Gründau, Hirzenhain und Ronneburg fand der Besuch unter dem Motto "Kommunen und Land - Hand in Hand!" statt.

Wie schon in der Gemeinde Gründau ist das Die Dialogreihe mit den Rathauschefs der Region dient dabei nicht einfach nur als formaler Antrittsbesuch, sondern soll helfen die interkommunale Zusammenarbeit zu vertiefen und der Auftakt für einen konstruktiven Dialog zwischen kommunaler und Landesebene.

Bürgermeister Ludwig fasste das Gespräch folgendermaßen zusammen: „Im Fokus standen unter anderem die Entbürokratisierung und die Belebung von Ortskernen. Gerade nach der Corona Pandemie müssen wir wieder mehr die Dorfzentren stärken und diese zu lebendigen Begegnungsstätten für Jung und Alt machen. Attraktive Treffpunkte, an denen sich Menschen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds treffen und austauschen können, stärken den sozialen Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft. Dies fördert die Generationenverständigung: Die Jungen lernen aus der Lebenserfahrung der Älteren, während die Jüngeren neue Ideen mitbringen. Ein weiteres Thema war der Fachkräftemangel bei der Kinderbetreuung, etwa in Kitas und Kindergärten.“

Hierzu erklärte der Landtagsabgeordnete Appel, dass das Thema auch für die neue schwarz-rote Landesregierung Priorität hat: „Generationenübergreifendes Lernen und Miteinander sind die Bausteine für eine starke Gesellschaft. In unseren Bemühungen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erhöhen, kommt dem Ausbau der Kinderbetreuung eine zentrale Rolle zu. Die Förderung der praxisintegrierten vergüteten Ausbildung (PivA) für den Erzieherberuf soll dazu beitragen, mehr qualifiziertes pädagogisches Personal für Kindertagesstätten zu gewinnen und die Betreuungsqualität für unsere Kinder weiter zu steigern. Mit Jugend- und Sozialministerin Hofmann und unserem Sofortprogramms 11+1 der hessischen Landesregierung erhöhen wir deshalb die Stellenanzahl um weitere 600 auf insgesamt 1.000 Stellen. Dafür werden wir noch dieses Jahr 22 Millionen Euro für neue Erzieherausbildungsplätze bereitstellen. Denn: Jedes Kind in Hessen hat ein Recht auf gute Bildung, Erziehung und Betreuung.“



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