Kerzenlicht, Laternen und selbstgebackene Weckmänner

Limeshain
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Wer war der Heilige Martin, Bischof von Tours, dessen Namenstag am 11. November gefeiert wird? Dieser und anderen Fragen gingen die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Limeshain nach.

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Anlässlich des Martinstages veranstalteten die Mitarbeiter*innen, der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung, ein Quiz für die Bewohner*innen. Der Brauch des Laternenumzugs und die Weckmänner, traditionell geformtes Hefegebäck, sind vielen Senioren aus ihren Kindertagen vertraut. Die Bewohner hatten Spaß daran, ihr Wissen zu testen und zu vertiefen. „Jetzt habe ich in meinem Alter noch gehört, wie das mit St. Martin damals wirklich war“, strahlte eine Bewohnerin, nachdem die Betreuungskraft Anja Naumann die Legende des französischen Geistlichen, der als römischer Soldat seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hatte, vorgelesen hatte.

Bereits am Vortag bereiteten die Bewohner*innen der Hausgemeinschaft C Hefeteig vor, um am nächsten Tag Weckmänner zu backen. Bei Kerzenschein und im Licht selbstgebastelter Laternen, schmeckten die aus süßem Teig gebackenen Männchen am Martinstag besonders gut. „Die Martinsgeschichte erzählt von der Nächstenliebe, die wie ein Licht in die Dunkelheit strahlt“, erläuterte Naumann den Brauch, an diesem Tag Laternen zu entzünden. Auch wenn die gemeinsame Sankt-Martins-Feier in diesem Jahr ohne Angehörige und bei Einhaltung des Sicherheitsabstands in kleinen Gruppen, stattfinden musste, war es für die Bewohner*innen doch eine ganz besondere Feier. Es wurde viel gelacht, die Bewohner*innen tauschten Erinnerungen aus und unterhielten sich angeregt miteinander. Entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden die Betreuungsangebote derzeit nur in kleinen Gruppen oder als Einzelbetreuung statt.

Foto: Die beiden Bewohnerinnen Wilhelmine Kluge (links) und Dina Mimietz (rechts) rollen den Hefeteig, aus dem die Weckmänner gebacken werden, aus.
Foto: Bevor die Weckmänner in den Ofen geschoben werden, verziert Timo Fecher, Praktikant der Sozialen Betreuung, das Gebäck, das einen Bischof darstellen soll.

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