FDP Wetterau zu Gast bei HTS Tentiq GmbH

Kefenrod
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Zusammen mit der FDP-Kandidatin für die Bundestagswahl und FDP-Kreistagsabgeordneten Andrea Rahn-Farr und dem Kefenröder FDP-Mitglied Bruno Reimöller hat der Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn die HTS Tentiq GmbH besucht, um mit Geschäftsführer Christoph Röttges und Betriebsleiter Frederik Freitag über die Entwicklung des Unternehmens zu sprechen.

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"Das Unternehmen ist Hersteller von Zeltsystemen und Zelthallen für den weltweiten Betrieb und bietet vom kleinen Standard-Partyzelt und Zubehör bis hin zu großen individualisierten Zelthallen-Lösungen viele Lösungen für beispielsweise Veranstaltungen, Sportstätten, die Luftfahrt, das Militär und die Industrie an. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa 165 in Kefenrod", schreibt die FDP Wetterau in einer Pressemitteilung.

„Wir hatten während der Corona-Krise einen Umsatzeinbruch, aber unser Unternehmen ist gut aufgestellt. Wir konnten ohne Entlassungen und mit nur wenigen Wochen der Kurzarbeit diese Krise überstehen“, erklärte Röttges den Liberalen. Seit April laufe das Geschäft wieder an, für die zweite Jahreshälfte schaue man auf volle Auftragsbücher. „Wir bereiten uns sogar auf Wachstum vor“, blickte der Geschäftsführer in die Zukunft.

Das Unternehmen am Fuße des Vogelsberges plant zudem, sich international breiter aufzustellen. „Unser Standort in Kefenrod ist Kern des Unternehmens und wird es auch bleiben. Wir planen, das Geschäft in den USA auszubauen und strategisch neu aufzustellen. Derzeit haben wir nur eine Vertriebsniederlassung mit zwei Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten“, so Röttges. „Basis für unser Geschäft in Asien ist die Tochtergesellschaft in China, die bereits einen lokalen Fertigungsstandort in Kunshan betreibt.“

Bei dem Austausch kamen auch aktuelle Probleme des Unternehmens zur Sprache. „Auch wir haben Probleme mit unseren Lieferketten, beispielsweise bei den Materialien Aluminium, Holz und Stahl. Zum einen kommt es häufig zu Lieferschwierigkeiten, zum anderen sind die Kosten für die Materialien enorm gestiegen“, legte der Geschäftsführer dar. Außerdem fresse der administrative Teil des Geschäfts immer mehr Kapazitäten auf, Bürokratie und Regulatorik belasteten das Unternehmen erheblich.

„Wir benötigen eine Bürokratie-Entfesselung und eine Politik der Solidität, die wieder wirtschaftliche Aktivität verstärkt, damit über die Belebung der Beschäftigung, über mehr Wachstum die öffentlichen Einnahmen steigen. Hierfür benötigen wir Entlastungen anstatt Belastungen und Entfesselungen anstatt Bürokratisierungen“, forderte die FDP-Bundestagskandidatin Rahn-Farr bei dem Austausch.

„Zudem ist es wichtig für uns, dass der Ausbau des Glasfasernetzes zügig fortschreitet. Dies ist wichtig, um in Zukunft große Datenmengen wie Zeichnungen für unsere Zelte schneller und zuverlässiger transferieren können. Eine gute digitale Infrastruktur ist mittlerweile ähnlich wichtig wie gute Straßenverkehrsverbindungen“, stellte Röttges fest und wies gleichzeitig darauf hin, dass in der näheren Umgebung bei dem Autofahren des Öfteren auch das Mobilfunknetz versage.

„Der konsequente Ausbau von Mobilfunk und Breitband wurde in Deutschland verschlafen, das zeigt auch der Vergleich mit anderen europäischen Staaten. Auch in unserer Wetterau haben leider noch sehr viele Unternehmen und Privathaushalte keinen Zugang zu schnellstem Internet. Und wer regelmäßig in unserer Wetterau unterwegs ist, kennt die zahlreichen Funklöcher, in denen Telefongespräche zur Geduldsprobe werden. Das muss sich schnellstmöglich ändern“, sagte der Ex-Justizminister Hahn bei dem Austausch.

Foto (von links):
Andrea Rahn-Farr, Frederik Freitag, Christoph Röttges, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn und Bruno Reimöller.

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