Stadt Karben setzte mit Einbürgerungsfeier GRÜNEN Antrag um

Karben
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„Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen. Es war ein sehr würdevoller Rahmen, in dem der Akt der Einbürgerung gefeiert und geehrt wurde – genau das, was ich mir mit meinem Antrag gewünscht habe“, resümiert Lindon Zena von der GRÜNEN Fraktion im Karbener Stadtparlament die erste Einbürgerungsfeier der Stadt Karben am 25. März. „Ein warmer, herzlicher Abend – dem Anlass bestens angemessen“, lobt auch der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Markus Dreßler die Feier.

Zena hatte im April 2024 die Stadt auf die Idee gebracht, jährlich eine Feierstunde für Menschen in Karben zu organisieren, die in den vorangegangenen zwölf Monaten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatten. Viele, die am Dienstagabend ins Bürgerzentrum gekommen waren, sind in Deutschland geboren, andere kamen aus unterschiedlichen Gründen erst später in das Land. Um die deutsche Staatsangehörigkeit mit allen Pflichten und Vorzügen zu erhalten, mussten einige einen anspruchsvollen Einbürgerungstest und Sprachtests bestehen. Sie alle haben in Karben ihre Heimat.

Die Einbürgerung festlich zu begehen, begründete Zena vor knapp einem Jahr seinen Antrag, sei eine Möglichkeit, den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern die Wertschätzung und Anerkennung für diese Entscheidung zu zeigen. Einbürgerungsfeiern unterstrichen die Bedeutung von Staatsbürgerschaft und von demokratischen Werten. Sie erinnerten daran, dass die Zugehörigkeit zu einer Nation mit Rechten und Pflichten verbunden ist, und förderten so ein stärkeres Bewusstsein für staatsbürgerliche Verantwortung.

Bisher war eine solche Veranstaltung in Karben – wie in vielen anderen Kommunen – nicht etabliert. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Karbener Stadtverordnetenversammlung freut sich, dass Karben nun dem Vorbild anderer Städte und dem eigenen Antrag nachgekommen ist.

Der Einladung der Stadt, die eigene Einbürgerung zu feiern, waren am Dienstagabend rund 60 Personen gefolgt. Auf der Bühne im Saal des Bürgerzentrums stand ein Bläserensemble der Stadtkapelle Karben. Es gab verschiedene Redebeiträge. Unter anderem hielt die Standesbeamtin Petra Marx eine ergreifende Ansprache, in der sie auf die Herausforderungen des bürokratischen Aktes der Einbürgerung einging, der mitunter bis zu drei Jahren dauert und in dessen Verlauf viele Formulare und umfangreiche persönliche Fragen beantwortet werden müssen. Kulinarisch waren die Teilnehmenden bestens versorgt. Wer wollte, konnte das Fastenbrechen im Ramadan traditionell mit einem Schluck Wasser und einer Dattel einleiten. Für Kinder gab es eine kleine Spielecke.



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