FDP-Bundestagskandidat Schmidt zu Gast in der Keltenwelt

 Bild: Dr. Markus A. Schmidt (links) und Marcus Coesfeld

Glauberg
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In der Wetterau blicken wir auf eine lange Geschichte zurück, die uns ein reiches kulturelles Erbe hinterlassen hat. Das wird bei einem Besuch der Keltenwelt am Glauberg besonders deutlich. Was mit einer zufälligen Beobachtung aus der Luft begann, hat sich mittlerweile zu einem bedeutenden kulturhistorischen Zentrum entwickelt, das in seiner Bedeutung weit über die Grenzen der Wetterau und Hessens hinaus reicht.

In einer eindrucksvollen Führung erläuterte der Direktor der Keltenwelt am Glauberg, Marcus Coesfeld, was den Glauberg so einzigartig macht. „Einmalig in der Welt ist, dass wir im Grab des sogenannten ‚Keltenfürsten’ genau die Beigaben gefunden haben, die auch auf der weltberühmten Statue des Keltenfürsten erkennbar sind,“ erläutert Coesfeld beim Besuch des FDP-Bundestagskandidaten für die östliche Wetterau, den südlichen Vogelsberg und im Main-Kinzig-Kreis, Dr. Markus Alexander Schmidt. „Sogar die berühmte Blattkrone der ikonischen Statue wurde gefunden und ist heute für die Besucher ausgestellt,“ so Coesfeld weiter. 

Die zum Archäologischen Landesmuseum Hessen zählende Keltenwelt am Glauberg ist so bedeutsam, dass sie sogar auf die nationale Tentativliste, d.h. die Liste der Kulturdenkmäler, für die eine Nominierung als UNESCO-Weltkulturerbe angestrebt wird, aufgenommen worden ist. „Das ist ein hoch komplexes und zeitraubendes Antragsverfahren, an dem hoch qualifizierte Wissenschaftler über Jahre hinweg arbeiten,“ erläutert Marcus Coesfeld, der frühestens Mitte der 2030er Jahre mit einer Aufnahme des Glaubergs in das Welterberegister rechnet. „So paradox es auch klingt, eine weitere Entdeckung von der Bedeutung des Keltenfürsten wäre für das Zentrum auf dem Glauberg nur schwer zu handhaben,“ bedauert FDP-Mann Schmidt. „Die Keltenwelt ist mit Blick auf ihre kulturhistorische Bedeutung klein dimensioniert.

Herausfordernde Aufgaben wie der UNESCO-Welterbeantrag lassen nur wenig Raum für andere wichtige Aufgaben. Archäologie ist wichtig, um unsere Geschichte zu verstehen. Zudem kommt es immer wieder zu technischen Innovationen, die sich später als wegweisend erweisen,“ so Schmidt weiter. Bei der Bergung der sterblichen Überreste des ‚Keltenfürsten‘ kam auf dem Glauberg erstmals eine Technologie zum Einsatz, die heute in der Grabungstechnik weltweit etabliert ist. „Wenn wir über die Priorisierung finanzieller Mittel sprechen, dürfen wir Kunst und Kultur nicht hintanstellen. Die Keltenwelt am Glauburg jedenfalls ist wichtig für die Wetterau, für Hessen und für unser Land insgesamt. Das sollten wir entsprechend würdigen“, so der liberale Bundestagskandidat Schmidt nach seinem Besuch auf dem Glauberg.



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