Landtagsabgeordneter Appel auf Zeitreise in der Keltenwelt am Glauberg

Foto: P. Appel

Glauberg
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Glauburg – Der hiesige Landtagsabgeordnete Patrick Appel besuchte kürzlich die Keltenwelt am Glauberg. Beim gemeinsamen Rundgang mit dem neuen Direktor der Keltenwelt Marcus Coesfeld und dessen Stellvertreter Christoph Röder durch das Museum und den archäologischen Park ging es um den, durch Landesmittel geförderten Neubau des Forschungszentrums, die neue Ausstellung 'Wege durch die Zeit' und die Keltenwelt als wissenschaftliches bzw. touristisches Aushängeschild für die Region und ganz Hessen.

Darüber hinaus erhielt der Landtagsabgeordnete detaillierte Einblicke in die bedeutendsten archäologischen Funde und die historische sowie wissenschaftliche Bedeutung des Glaubergs. Besonders beeindruckend: Die neu gestalteten interaktiven Ausstellungselemente, die Besuchern jeden Alters die keltische Kultur und das Leben in der Eisenzeit auf praktische Weise näherbringen.

Direktor Coesfeld schilderte dabei auch aktuelle Herausforderungen durch begrenzte Raumkapazitäten: „Wir sind Museum, Archäologischer Park und Forschungszentrum – alles unter einem Dach. Wir freuen uns deshalb sehr auf den geplanten Neubau des Forschungszentrums. Dieser wird mit Multifunktionsräumen ausgestattet. Das schafft noch mehr Platz für auswärtige Forschender, (Schüler-)Praktika und für eine noch größere Veranstaltungsfläche. Damit haben wir noch mehr Möglichkeiten, die Keltenwelt als Besuchermagnet und Wissenschaftsstandort noch breiter aufzustellen und als lebendige Geschichtswerkstatt für Jung und Alt weiterzuentwickeln."

„Vom Landesmuseum bis zum Besuchermagnet im In- und Ausland: Unsere Keltenwelt ist mehr als ein attraktiver Ausflugsort mit toller Aussicht über die gesamte Region, sondern international bekannt als Forschungs-, Kultur- und Bildungszentrum. Die Vielzahl dieser Funktionen führt aber natürlich auch zu Platzproblemen. Auch deshalb werden wir den Neubau des Forschungszentrums mit voraussichtlich 3,5 Millionen Euro seitens des Landes unterstützen. Das ist ein großes und klares Bekenntnis zu Glauburg und stärkt die Region insgesamt.", erklärte der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur im Hessischen Landtag, Patrick Appel.

Christoph Röder erklärte: „Unser bisheriges Forschungszentrum ist nur sehr spartanisch und provisorisch in Containern untergebracht. Wir haben lange auf das neue Forschungszentrum gewartet, umso mehr freuen wir uns, dass es jetzt endlich mit großer Unterstützung seitens des Landes losgeht. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir ab 2028 den Neubau beziehen können. Damit hat unser bereits jetzt international tätiges Forschungszentrum auch adäquate Räumlichkeiten, um auf internationalem Niveau forschen zu können. Das wird das wissenschaftliche Arbeiten für uns als Team wesentlich effektiver machen und den Besucherinnen und Besuchern von Nah und Fern noch viel mehr zum Entdecken bieten."

Patrick Appel dankte für die sehr persönlichen Einblicke und den engen Austausch: „Ein Besuch ist wie eine Zeitreise an einen Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Hier finden sich Antworten auf Fragen, die uns als Gesellschaft bis heute immer noch und immer wieder beschäftigen: Woher kommen wir? Was macht unsere Heimat eigentlich aus und wie hat sich das Leben hier bei uns in der Region im Laufe der Zeit verändert? "Ich kann deshalb wirklich nur jedem einen Ausflug in die Keltenwelt und vor allem einen Besuch der neuen Sonderausstellung – ‚Wege durch die Zeit: Die Geschichte des Glaubergs' - ans Herz legen."



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