Förderbescheide für Dorfentwicklung Glauburg übergeben

Glauburg
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Die Gemeinde Glauburg ist schon seit sieben Jahren Förderschwerpunkt im Hessischen Dorfentwicklungsprogramm. Unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wurde ein „Integriertes Dorfentwicklungskonzept (IKEK)“ als Handlungsrahmen für die Weiterentwicklung der beiden Ortsteile Glauberg und Stockheim erarbeitet.

„Im Dorfentwicklungskonzept wurden vor allem öffentliche Projekte priorisiert, die mit Zuschüssen aus verschiedenen Förderprogrammen umgesetzt werden sollen“, berichtet Kreisbeigeordneter und Regionalentwicklungsdezernent Matthias Walther. Unter anderem gehört dazu die grundhafte Sanierung der Sport- und Kulturhalle „Turnhalle Glauberg“. Von besonderer Bedeutung ist zudem das in der Ortsmitte gelegene ehemalige Schulgelände in Glauberg, das eine neue Nutzung erfahren soll. Gegenwärtig wird an einem neuen Konzept gearbeitet, da das ursprüngliche Konzept in Verbindung mit dem Forschungszentrum der Keltenwelt an dieser Stelle nicht realisiert werden kann.

Jetzt hat Kreisbeigeordneter Matthias Walther zwei Förderbescheide an Bürgermeister Carsten Krätschmer überreicht. Die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes wird mit rund 30.000 Euro, gut 50 Prozent der Kosten, gefördert. Die erhöht liegende Kirche bildet den Mittelpunkt des historischen Ortskerns, die Fläche vor dem Aufgang zur Kirche wird gestalterisch aufgewertet, um die Bedeutung von Kirchenvorplatz und Ortsmitte hervorzuheben.

Der Weg zwischen der Schulstraße und dem Düdelsheimer Weg ist eine wichtige Fußwegeverbindung, die sich aktuell in einem schlechten Zustand befindet. Dem soll abgeholfen und darüber hinaus durch Bepflanzung der Weg verschönert werden. Für die Umsetzung dieser Arbeiten brachte Walther einen Förderbescheid über 22.500 Euro mit.

Zu den größten Projekten im Rahmen der Dorfentwicklung Glauburg gehört die grundhafte Sanierung der Sport- und Kulturhalle. Hierfür hatte Kreisbeigeordneter Matthias Walther schon Ende des Jahres 2019 einen Förderbescheid in Höhe von knapp 600.000 Euro überreicht. Damit soll die Förderung der Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien in den Kommunen gefördert werden.

Vom Fortgang der Bauarbeiten konnte sich Matthias Walther überzeugen. „Die Sport- und Kulturhalle soll sowohl von der Grundrissoptimierung als auch unter energetischen Gesichtspunkten umfassend saniert werden, um eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Nutzung zu ermöglichen.“

Wie Bürgermeister Carsten Krätschmer mitteilte, soll die Halle nicht nur für Sportzwecke, sondern auch für große kulturelle Veranstaltungen genutzt werden können. Aber auch kleinere Veranstaltungen und private Feiern sollen in der Halle ausgerichtet werden. „Die ‚Turnhalle Glauberg‘ ist ein ganz wesentlicher Teil des dörflichen Lebens beider Ortsteile, ein Ort der Begegnung, der sportlichen und kulturellen Aktivitäten und des gemeinsamen Feierns“, so Bürgermeister Carsten Krätschmer.

„Die Einweihung der Alten Turnhalle hat sich verzögert, aber wir machen das Beste daraus. Jetzt in Corona-Zeiten können wir ohnehin keine große Feier veranstalten. Wir hoffen, dass mit dem geplanten Einweihungstermin im September 2021 eine richtig schöne Einweihungsfeier gestartet werden kann“, so Bürgermeister Carsten Krätschmer.

Förderungen noch bis Ende 2023
Glauburg ist noch bis zum Ende des Jahres 2023 Förderschwerpunkt im Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen. Bis dahin können öffentliche und private Vorhaben mit Zuschüssen aus dem Dorfentwicklungsprogramm gefördert werden. Die bisherige Bilanz umfasst zehn öffentliche und neun private Maßnahmen mit einem Gesamtfördervolumen von rund 830.000 Euro. Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei rund 4,3 Millionen Euro.

Wie Kreisbeigeordneter Matthias Walther mitteilte, hat vor allem im vergangenen Jahr die Förderung privater Vorhaben noch einmal deutlich zugenommen. „Wir konnten im Jahr 2020 sechs privaten Vorhaben einen Zuwendungsbescheid erteilen. Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer können eine kostenlose Beratung für den Ausbau, die Umnutzung oder die Sanierung ihrer Gebäude bekommen. Ich bin froh, dass wir mit dem Dorfentwicklungsprogramm in Glauburg schon so viele Vorhaben anstoßen und umsetzen konnten. Als Regionalentwicklungsdezernent ist mir die Innenentwicklung der Kommunen ein wichtiges Anliegen und genießt deutlich Priorität vor der Ausweisung immer neuer Baugebiete.“

Foto (von links): Anne Hielscher (Fachbereich Regionalentwicklung und Umwelt der Kreisverwaltung), Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Willibald Goldbach (Bauverwaltung der Gemeinde Glauburg), Bürgermeister Carsten Krätschmer, Volker Ullrich (Bauverwaltung der Gemeinde Glauburg) und Volker Matthesius, Fachbereich Regionalentwicklung und Umwelt der Kreisverwaltung.

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