FDP Friedberg stellt Programm zur Kommunalwahl 2026 vor

Friedberg
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Die FDP Friedberg hat ihr Programm zur Kommunalwahl am 15. März 2026 vorgestellt. Unter dem Leitmotiv „Friedberg ist, was zählt“ präsentieren die Liberalen ein klares, ambitioniertes und zukunftsorientiertes Konzept für die Kreisstadt.

„Wir machen Politik nicht für Schlagzeilen, sondern für die Menschen vor Ort. Deshalb stellen wir Friedberg in den Mittelpunkt unseres Handelns und nicht gesellschafts- oder wirtschaftspolitische Utopien“, erklärt Dr. Markus A. Schmidt, FDP-Spitzenkandidat für die Stadtverordnetenversammlung. In drei zentralen Handlungsfeldern - Leben, Arbeiten und Zukunft - präsentieren die Freien Demokraten ihre Ideen für eine lebens- und liebenswerte Kreisstadt. 

Im Bereich Leben setzt die FDP auf eine maßvolle Ausweitung von Neubaugebieten für Wohnen und Gewerbe. „Wir unterstützen die Ausweisung neuer Baugebiete, um der steigenden Nachfrage nach Wohnraum zu begegnen, achten aber darauf, die Infrastruktur und die wertvollen Wetterauer Böden nicht zu überfordern. Hochhausbau wird es mit uns nicht geben“, erläutert Sabine Fuchs. Die Liberalen wollen Friedberg als Heimat für Familien und Menschen mit eigenem Einkommen attraktiver machen, z.B. durch den Abbau unsinniger städtischer Vorgaben beim Eigenheimbau. Kultur, Sport und Freizeit versteht die FDP als Kern einer lebendigen Stadt. Das Usa-Wellenbad soll als Sport- und Freizeitbad erhalten bleiben, die Burganlage stärker genutzt und das Wetterau-Museum breiter getragen werden. „Wir begrüßen ausdrücklich, ein Kino in Friedberg zu bauen, fordern aber, dass es sich privatwirtschaftlich trägt“, stellt Helge Müller klar. 

Sicherheit und Sauberkeit haben für die Liberalen hohe Priorität. Deshalb fordert die FDP eine sichtbare und gut ausgestattete Stadtpolizei sowie konsequente Maßnahmen gegen Angsträume und Vermüllung. Beim Thema Mobilität steht die FDP für die freie Wahl des Verkehrsmittels, einen leistungsfähigen, flexiblen und modernen Stadtbus, sanierte Straßen sowie sichere Fuß- und Radwege. Die zügige Neugestaltung der Kaiserstraße und deren Wiederbelebung als Herz der Stadt ist den Freien Demokraten ein Herzensanliegen. Mit der Initiierung des Innovationsquartiers Kaiserstraße haben die Liberalen dafür bereits Impulse gesetzt.

Die Liberalen sprechen sich für die zügige Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets südlich der Pfingstweide sowie auch die wirtschaftliche Nutzung der Kaserne aus. „Wir wünschen uns Friedberg als Gründerstadt“, so Markus Schmidt. Die THM sehen die Liberalen dabei als Innovationsmotor, den sie durch schnelle digitale Infrastruktur, attraktive Büro- und Arbeitsflächen, effiziente Verwaltungswege und eine Willkommenskultur für Gründer unterstützen wollen. Unter dem Schwerpunkt Zukunft bekennt sich die FDP zu solider Haushaltspolitik. Investitionen in Infrastruktur, KiTas, Feuerwehr und Sicherheit haben für die Liberalen Vorrang vor Prestigeobjekten und Konsumausgaben. Statt ständigem Stellenzuwachs fordern die Liberalen eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung. Ziel sei eine moderne, effiziente und bürgernahe Stadtverwaltung, in der persönliche Termine die Ausnahme sind. 
„Wir stehen für Eigenverantwortung statt Bevormundung, für wirtschaftliche Stärke statt Stillstand und für solide Finanzen statt Schuldenpolitik. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. Denn am Ende zählt: Friedberg", betonen die Liberalen.



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