Für das 1902 errichtete Gebäude des ehemaligen Forst- und Staatsbauamts im Schützenrain 5–7 in Friedberg wird vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) weiter die Nutzung durch eine Landesdienststelle vorgeschlagen, nachdem der Wetteraukreis sein Interesse zurückgezogen hat.
Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen müssen in Bezug auf den Denkmalschutz noch endgültig abgestimmt werden, auch ist die Finanzierung noch nicht in trockenen Tüchern. Dies ist das Ergebnis eines Besuchs einer Delegation aus FDP-Politikern aus Stadt, Kreis und Land unter Leitung des Parlamentarischen Geschäftsführers der FDP-Landtagsfraktion Oliver Stirböck, mit dem Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, dem Friedberger Parteichef Dr. Markus Schmidt sowie der Fraktionsvorsitzenden Sabine Fuchs. Durch das Gebäude geführt wurde die Delegation von Hartmut Jegodzinski und Melanie Hampl vom LBIH. Damit haben sich auch die Überlegungen der Wetterauer Liberalen erledigt, sich für die Nutzung dieser Immobilie als eine notwendige Erweiterung für die Augustinerschule einzusetzen.
„Wir konnten bei unserer Ortsbesichtigung erkennen: Die Räumlichkeiten sind für den Schulbetrieb ungeeignet, die Grundrisse dürfen nicht verändert werden und die beiden Holztreppenhäuser können den Brandschutz für Schüler nicht gewährleisten", so für die Kreistagsfraktion Jörg-Uwe Hahn, der sein Abitur 1975 an der Augustinerschule abgelegt hat. Für die Friedberger FDP-Stadtverordneten ist wichtig, dass das historische Gebäude endlich nach langem Leerstand wieder sinnvoll genutzt wird. „Das historische Ensemble von Augustinerschule, Staatsbauamt und Finanzamt in der Leonhardstraße ist uns sehr wichtig", stellten Fuchs und Schmidt fest.
Oliver Stirböck ergänzt: „Statt neue Flächen teuer zu erschließen, ist es vernünftig, vorhandene Landesimmobilien zukunftsfest zu machen – das ist nachhaltig, wirtschaftlich und verantwortungsvoll im Umgang mit Steuergeld."
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