Die Stadtverwaltung Friedberg plant ein neues Mobilitätskonzept – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Nachdem Mitte März 5.000 zufällig ausgewählte Haushalte in der Kernstadt und den Stadtteilen angeschrieben worden sind, um deren Mobilitätsverhalten repräsentativ zu erfassen, folgt jetzt der nächste Schritt. Fahrgäste werden persönlich zu ihrer Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) befragt.
Der Start der Bürgerbefragung ist am 28. März, und sie endet voraussichtlich vor Beginn der Sommerferien. Das Augenmerk der Befragerinnen und Befrager richtet sich insbesondere auf die Wahl des genutzten Verkehrsmittels, den Grund der Fahrt und die ausgewählten Haltestellen. In diesem ersten Schritt werden die Fahrgäste an beiden Haltestellen am Friedberger Bahnhof sowie an der Kaiserstraße interviewt.
Nach den Osterferien, also ab dem 22. April, erfolgt die zweite Phase der ÖPNV-Befragung. Dann trifft man auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fahrgasterhebung in den Bussen der Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO). Auch hier richten sich die Fragen an die Fahrgäste – zu den Themen Buswahl, Fahrtzweck sowie verwendete Start- und Endhaltestelle. Insgesamt sind 11 Buslinien der VGO in Friedberg sowie im unmittelbaren Umfeld eingebunden. Darüber hinaus werden auch die ein- und aussteigenden Fahrgäste erfasst.
Die geschulten Interviewerinnen und Interviewer sind leicht zu erkennen: Sie tragen eine blaue Weste mit der Aufschrift „Fahrgasterhebung“ und einen Erhebungsausweis mit Namensschild, um sich auszuweisen. Nach einem gültigen Fahrschein fragen sie nicht.
Die Befragungen sind freiwillig und anonym, und es werden keine persönlichen Daten erhoben. Bürgermeister Kjetil Dahlhaus hofft dennoch auf eine hohe Bereitschaft der Fahrgäste, Auskunft zu geben. „Der öffentliche Nahverkehr ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mobilität in Friedberg. Durch die Befragung erhalten wir Einblicke direkt von den Nutzern; auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen die Interviewerinnen und Interviewer gerne entgegen. All diese Daten und Informationen werden uns helfen, unser geplantes Mobilitätskonzept stärker an den Bedürfnissen der Bürger auszurichten“, verspricht der Bürgermeister der Kreisstadt.
Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gibt es am 15. Mai anlässlich des öffentlichen Verkehrsforums die nächste Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Nähere Informationen dazu folgen.
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