Am Freitag, 21.02.2025, startet um 17 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Friedberg eine angemeldete Demonstration unter dem Motto „Für Freiheit und Vielfalt - Gegen den Rechtsruck“. Die Demonstration führt vom Bahnhof mit Zwischenkundgebungen über die Königsberger Straße Ecke Am Dachspfad, Europaplatz, Elvis-Presley-Platz bis zur Abschlusskundgebung an der Burg. Redebeiträge sind vor allem Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft vorbehalten.
Initiiert von der Antifaschistische Bildungsinitiative Friedberg e.V. (AntifaBI) unterstützt ein breites Bündnis aus der Zivilgesellschaft den Aufruf zur Demonstration. Details auf www.antifabi.de.
"Kurz vor der Bundestagswahl demonstrieren bundesweit tausende Menschen für die Demokratie und gegen die Spaltung der Gesellschaft. Auslöser der Proteste ist vor allem die Annäherung der CDU an die in Teilen rechtsextremistische AfD, in der Menschen wie der gerichtsfest als Faschist zu bezeichnende Björn Höcke das Sagen haben. Trotz der wiederholten Erklärungen des CDU-Spitzenkandidaten Friedrich Merz, dass man keinen Antrag in den Bundestag einbringen wolle, der auf die Stimmen der AfD angewiesen ist, hat man dieses Versprechen zur Verschärfung des Migrationsrechts gebrochen. Ausgerechnet am Tag, an dem im Bundestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht wurde, hat die CDU die Brandmauer eingerissen, mit der sich demokratische Parteien bisher von der AfD abgegrenzt haben. Dieses Verhalten schadet der Demokratie. Auch in Friedberg gibt es das Bedürfnis, sich den menschenverachtenden Gedanken der extremen Rechten entgegenzustellen und ein deutliches Zeichen für Demokratie und Vielfalt zu setzen. Bereits vor einem Jahr haben in Friedberg fast 1000 Menschen unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt! Friedberg" solidarisch gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus“ demonstriert. Damals war der Auslöser für die bundesweite Protestwelle der Bericht des Rechercheteams Correctiv über Geheimpläne von Mitgliedern der AfD, der Werteunion und der Identitären. Die Geheimpläne sehen eine massenhafte Abschiebung von Migrantinnen und Migranten vor. Die Initiatoren weisen darauf hin, dass breite Proteste gegen rechtsextremistisches, menschenverachtendes Gedankengut durchaus den Effekt haben, den Stimmenanteil der rechtsextremen Parteien zu reduzieren und vor allem unentschlossene Wählerinnen und Wähler davon abhalten können, diesen Parteien ihre Stimme zu geben. In diesem Sinne – gegen den Rechtsruck - rufen wir dazu auf Gesicht zu zeigen und am Freitag den 21.2. um 17 Uhr in Friedberg auf die Straße zu gehen für Vielfältigkeit, Menschlichkeit und Solidarität", so die Organisatoren.

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