FDP: „Friedberg kann mehr als Waldzerstörung“

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„In den letzten Tagen meldeten sich mehrere Parteien (insbesondere LINKE und Bündnis 90/Die Grünen) zu Wort, die für eine großflächige Nutzung von Windkraftanlagen am Winterstein plädierten. Dabei wurden - bewusst oder aus Unkenntnis - für die betroffenen Bürger wichtige Informationen nicht erwähnt“, stellte Dr. Markus A. Schmidt, der Stellvertretende Vorsitzende der Friedberger FDP, fest.

„Gern argumentieren Windkraftbefürworter, Friedberg profitiere finanziell von den Windkraftanlagen am Winterstein“, erläuterte Schmidt. „Was dabei aber immer unter den Tisch fällt, ist, dass von diesem Kuchen kaum etwas für Friedberg abfallen würde, da nur ein kleiner Teil des Wintersteins zu Friedberger Gebiet zählt. Ebenso wird regelmäßig unterschlagen, dass allein für die Fundamente der 20 zur Diskussion stehenden Anlagen 70.000 Tonnen Beton und Stahl im Waldboden versenkt würden und eine Fläche von rund 8.000 Quadratmetern versiegelt würde - und das in einem wichtigen Nist- und Wasserschutzgebiet. Wer das ausblendet, nimmt massive Umweltschäden billigend in Kauf“, ärgert sich Dr. Schmidt.

„Die guten Zustimmungswerte der Bevölkerung zur Windkraft, die oft zitiert werden, sind ebenfalls irreführend“, argumentiert Roger Götzl, Vorstandsmitglied der Friedberger Freien Demokraten. „Zustimmung kommt regelmäßig aus den Städten, in denen die Menschen nicht direkt von den Anlagen betroffen sind. Wer dagegen mit den Anlagen leben muss, weiß genau, warum er sie z. B. als für die eigene Gesundheit schädlich ansehen kann. Zudem fehlt es an Speichertechnologie, um Windkraft effektiv und effizient zu nutzen“, so Götzl weiter.

„Mit der Ruhe und Entspannung am Winterstein und den aufregenden Schlittenfahrten, die viele Menschen in den letzten Wochen dort oben genossen haben, wäre es wohl jäh vorbei, wenn sich LINKE und Bündnis-Grüne mit ihren Plänen durchsetzen könnten“, warnt Dr. Schmidt. Roger Götzl ergänzt: „Friedberg kann mehr als Waldzerstörung! Nämlich ehrlichen Naturschutz. Wir wollen Bäume erhalten und keine Industrieanlagen am Winterstein und im Ockstädter Wald bauen lassen. Statt für eine Zerstörung der Natur setzen wir uns für deren Erhalt und Wiederaufforstungsmaßnahmen ein. Dafür braucht es aber in der nächsten Wahlperiode eine starke FDP!“

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