Wer kennt sie nicht? Die digitalen Messtafeln am Straßenrand, die die eigene Geschwindigkeit messen und dann in Echtzeit mit einem lachenden oder traurigen Smiley anzeigen, ob man zu schnell im Straßenverkehr unterwegs ist oder im Rahmen des Erlaubten.
Der aufmerksame Beobachter hat sicher festgestellt, dass Messtafeln wie diese im letzten Jahr in Rockenberg und Oppershofen im Einsatz waren. Hier kommen die Ergebnisse: „Es ist zwar noch etwas Luft nach oben, aber im Großen und Ganzen bin ich mit den Ergebnissen zufrieden", bilanziert Gemeinde-Mitarbeiterin Nadine Jugan aus dem Ordnungsamt. An diesen vier unterschiedlichen Stellen wurde im Laufe des letzten Jahres gemessen: Scheidegasse (Rockenberg), im Wohnbacher Weg (Rockenberg), Sportplatz (Rockenberg) und in der Bahnhofstraße (Oppershofen). Die prozentual meisten Geschwindigkeits-Überschreitungen gab es am Sportplatz in Rockenberg. Das liegt vor allem daran, dass hier ein Tempolimit von 7 km/h vorgeschrieben ist. Die durchschnittliche Eintrittsgeschwindigkeit liegt hier bei 23 km/h. Die weiteren Zahlen sind:
Straße | Erlaubte in km/h | Durchschnittliche Geschwindigkeit nach Messung in km/h |
Scheidegasse | 30 | 34 |
Bahnhofstraße | 30 | 29 |
Wohhnbacher Weg | 30 | 32 |
Am Sportplatz | 7 | 23 |
Digitale Messtafel:
Nur ein Vorbote!
Die digitalen Messtafeln sind oft nur ein Vorbote, um zu fundamentiert festzustellen, ob weitere Schritte im Hinblick auf die Überprüfung der Geschwindigkeit und damit die Sicherheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger nötig sind. Konkret heißt „weitere Schritte": Radarkontrollen (Blitzer). Auch andere Maßnahmen können hieraus hergeleitet werden – beispielsweise Bodenschwellen oder Fahrbahnverengungen. Erste Hinweise und Wünsche über mögliche Messungen kommen in der Regel von besorgten Bürgern innerhalb der Gemeinde, die an das Rathaus mit ihren Eindrücken herantreten. Übrigens: eine neue Messstelle wird ab demnächst die Klostergasse in Rockenberg sein.
Bürgermeisterin Olga Schneider: „An erster Stelle steht die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Die digitalen Messtafeln sind ein schönes Tool, um im ersten Schritt einen Eindruck zu bekommen, ob der Verkehr an der jeweiligen Stelle ordnungsgemäß fließt. Es ist auch gleichzeitig eine Chance für uns alle, die auf den Straßen unterwegs sind, zu zeigen, dass es hier keine Blitzer benötigt. Denn dann kostet es Geld und das will keiner. Unter dem Strich: Ein paar Stellschrauben müssen wir drehen, aber auch ich bin mit den Ergebnissen der aktuellen Messung zufrieden."

Rockenbergs Bürgermeisterin Olga Schneider (links) und Nadine Jugan aus dem Ordnungsamt präsentieren die Ergebnisse der Messungen im Straßenverkehr aus dem letzten Jahr innerhalb der Gemeinde: „Ein paar Stellschrauben müssen gedreht werden, aber unter dem Strich können wir zufrieden sein".
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