Nächster Kinder- und Jugendbeirat am 31. Mai in Echzell

Echzell
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Kinder und Jugendliche in Deutschland haben – je nach Wohnort – unterschiedliche Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Junge Menschen wollen vielfältige Freizeitmöglichkeiten, mehr Selbstbestimmung und echte Beteiligung. Die neue Studie „Teilhabeatlas Kinder und Jugendliche" untersuchte die Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen – anhand von Daten und Interviews mit jungen Menschen.

Um ein ganzheitliches Bild der Lebensrealität junger Menschen zu erhalten, führte das Forschungsteam auch Gespräche mit 222 jungen Menschen und 39 Fachkräften aus der Kinder- und Jugendarbeit durch. Es ist dafür an Orte gefahren, in denen die Teilhabemöglichkeiten von jungen Menschen statistisch gesehen unterschiedlich sind, darunter auch im Wetteraukreis.

Aus den Gesprächen kristallisierten sich drei Aspekte heraus, die Kindern und Jugendlichen besonders wichtig sind: Sie wünschen sich Mitgestaltungsmöglichkeiten, öffentliche Aufenthaltsorte sowie eigenständige Mobilität.

Zum ersten Wunsch kann der CHILDREN FOR A BETTER WORLD Kinder- und Jugendeirat in der Wetterau (und angrenzende Landkreise) beitragen. Er bietet jungen Menschen von 10 bis 18 Jahren Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung im sozialen Engagement außerhalb eines partei- oder kommunalpolitischen Rahmens. Das Angebot ist sehr niedrigschwellig. Junge Menschen wollen sich beteiligen und sie haben Ideen, wie sie ihr Umfeld besser gestalten können. Sie haben jedoch häufig das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Es fehlt oft an echten Beteiligungsformaten, die ihnen Mitsprache und Mitbestimmung auf Augenhöhe ermöglichen, so das Ergebnis der Studie.

Es gehört zu den grundlegenden Versprechen der Politik, Kindern und Jugendlichen ein Umfeld zu schaffen, das ihnen Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Teilhabe bedeutet, gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können – ein unverzichtbares Recht, damit junge Menschen sich frei entfalten können", sagt Johanna Okroi von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Diese Idee verfolgt die Initiative "Wir machen." mit der Oranisation des Beirats.


Es gibt viel zu tun und viele hervorragende Ideen und Initiativen. Der „Macher-Beirat" trifft sich zweimal im Jahr – also total überschaubar für den Terminkalender. Dort stellen die Teilnehmer:innen immer im Wechsel eins der fünf Projekte je Sitzung vor. Projektvorschläge bzw. Anträge und das Budget erhalten sie von der Initiative.
Es geht dabei immer um Kinderhilfsprojekte. Die Challenge: Das Projekt sollte so vorgestellt werden, dass möglichst viele Argumente dafür sprechen, um das höchstmögliche Budget von 1.500 Euro für ein Projekt zu erhalten. 5.000 Euro stehen jede Sitzung zur Verfügung. Das ist schnell nachgerechnet: Nicht jedes Projekt kann das Maximalbudget von 1.500 Euro erhalten. Die Teilnehmer:innen entscheiden gemeinsam darüber, wie es aufgeteilt wird. Heiße Debatten sind garantiert. Nicht einfach, aber eine spannende Aufgabe.

Eine wichtige Beobachtung der Veranstalter: Ohne Eltern läuft gar nichts. Daher wurde ein Elternbrief formuliert, um die wertvolle und zukunftsweisende Arbeit des Beirats transparent zu machen und Eltern mit ihren Kindern darüber ins Gespräch kommen zu lassen.
Via Mail nimmt die Initiative gerne Anmeldungen entgegen und verschickt weitere Infos. Der Einsatz eines Shuttle-Bus im Umkeis ist möglich. Die Sitzung findet am 31.5.2025 von 10.30 bis max. 13 Uhr statt. Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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