Bürgermeisterkandidat Raik Noll besucht EMSR-Technik GmbH

Bürgermeisterkandidat Raik Noll zu Besuch beim ehemals in Echzell ansässigen Unternehmen EMSR-Technik GmbH mit dem Geschäftsführer Jacky Salomon

Echzell
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Im Rahmen seiner Gewerbetour besuchte CDU-Bürgermeisterkandidat Raik Noll die EMSR-Technik GmbH, ein Unternehmen, das seine Wurzeln in Echzell hat und heute im benachbarten Wölfersheim ansässig ist.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Jacky Salomon informierte sich Noll über die Entwicklung des Betriebs, aktuelle Herausforderungen sowie die Gründe für den Standortwechsel. Die EMSR-Technik GmbH hat sich auf die intelligente Steuerung und Vernetzung technischer Anlagen spezialisiert. Mit über 20 Jahren Erfahrung bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Gebäudeautomation, Schaltanlagenbau und Energiemanagement – sowohl für Gewerbeimmobilien als auch für Industrieanlagen. Die Integration moderner Smart-Home-Technik gehört ebenso zum Portfolio wie komplexe Regelungs- und Steuerungstechnik in Großprojekten.

Innovationskraft, Wachstum – und offene Stellen
Am neuen Firmensitz im Wölfersheimer Ortsteil Berstadt verfügt das Unternehmen nun über moderne Büro-, Produktions- und Lagerflächen. Doch nicht nur die Fläche ist gewachsen – auch das Team soll sich erweitern: Derzeit sind mehrere Stellen unbesetzt, unter anderem für Elektroniker, Techniker und Projektleiter. Zudem bildet EMSR junge Menschen zum „Elektroniker für Automatisierungstechnik" aus und bietet damit Perspektiven für die Fachkräfte von morgen. „Wir investieren in Technik, aber vor allem auch in Menschen", sagte Geschäftsführer Jacky Salomon, der trotz seiner zeitaufwendigen Tätigkeit in seiner Freizeit als Fußballtrainer der G- und F-Jugend aktiv ist sowie selbst bei der SOMA des SV Echzell Fußball spielt. „Dass wir Echzell verlassen mussten, obwohl wir dort verwurzelt sind, war für mich persönlich eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens." Salomon lebt weiterhin mit seiner Familie in Echzell – die Enttäuschung über die fehlende Unterstützung durch die Gemeinde und vor allem durch den immer noch amtierenden Gemeindevorstand sitzt tief. „Wir hatten einen klaren Plan und viele Gespräche geführt, aber am Ende wurden wir mit unseren Anliegen allein gelassen. Besonders bitter war für uns die fehlende Bereitschaft, bei einer Sonderlösung für den Abwasseranschluss mitzuwirken – etwas, das andernorts selbstverständlich möglich gewesen wäre."

Aus Fehlern für die Zukunft lernen
Noll zeigte im Gespräch volles Verständnis für den Schritt des Unternehmens und stellte klar: „So etwas darf sich in Zukunft nicht wiederholen. Es ist höchste Zeit, dass die Gemeinde Unternehmen als Partner betrachtet. Ich möchte mich aktiv dafür einsetzen, dass Betriebe wie EMSR in Echzell wieder eine Zukunft haben." Der Weggang der EMSR-Technik GmbH war für die Gemeinde nicht nur ein wirtschaftlicher Verlust – die entgangenen Gewerbesteuereinnahmen bewegen sich laut Salomon mittlerweile im kleinen sechsstelligen Bereich. Vor allem aber wurde damit eine Chance vertan, ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes Unternehmen am Ort zu halten. 2022 hatte das Unternehmen nur elf Mitarbeitende, drei Jahre später sind es bereits 28 (acht davon aus Echzell) mit steigender Tendenz. Der Besuch bei EMSR war für Noll Teil einer Reihe von Unternehmensbesichtigungen, mit denen er sich ein Bild von den Bedürfnissen der heimischen Wirtschaft macht. Sein Ziel: die wirtschaftliche Entwicklung Echzells nachhaltig zu stärken, Bürokratie abzubauen und echte Unterstützung zu bieten – nicht nur im Wahlkampf, sondern dauerhaft. Text und Bild: Noll



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