Bürgermeisterkandidat Raik Noll besucht Schreinerei Fingerhut und Eiselt Garten- und Hausmeisterservice
Im Rahmen seiner fortlaufenden Gewerbetour durch Echzell hat Bürgermeisterkandidat Raik Noll die Schreinerei Sven Fingerhut sowie den Eiselt Garten- und Hausmeisterservice besucht. Somit konnte Noll mittlerweile Unternehmen in allen fünf Ortsteilen der Großgemeinde besuchen. Fingerhut und Eiselt zeigten sich als echte Allrounder, die fast alle Abläufe in ihren Unternehmen selbst machen. Der Austausch mit Fingerhut war geprägt von gegenseitigem Respekt, einem Blick für Lösungen und dem gemeinsamen Motto: „Geht nicht, gibt's nicht." Fingerhut betreibt seine Schreinerei seit 2002. Zwischenzeitlich war die Schreinerei in Offenbach und Erlensee ansässig. Nun ist er wieder zurück in Echzell und mit seinem Betrieb in seiner Heimatgemeinde Echzell ansässig – dort, wo er sich ohnehin immer zuhause gefühlt hat. „Einmal Echzeller, immer Echzeller", sagt Fingerhut – ein Leitsatz, den auch Noll aus Überzeugung teilt. Die Schreinerei Fingerhut steht für Maßarbeit, Kreativität und Qualität. Ob individuelle Möbel, passgenaue Einbaulösungen oder Reparaturen – Fingerhut meistert mit handwerklichem Geschick und großem Engagement jede Herausforderung. Kein Massengeschäft, sondern echtes Handwerk.
Der Kundenstamm reicht bis weit ins Rhein-Main-Gebiet hinein, was für die hohe Qualität seiner Arbeit spricht. Als echter Einzelkämpfer stemmt er dabei alles selbst – vom Entwurf über die Ausführung bis hin zur Buchhaltung. Diese Leidenschaft und Eigenverantwortung beeindrucken auch Bürgermeisterkandidat Noll: „Das örtliche Handwerk ist wichtig für unsere Großgemeinde." Im Austausch mit Fingerhut erfuhr Noll viel über die Herausforderungen und Wünsche der lokalen Gewerbetreibenden. So sieht Fingerhut dringenden Handlungsbedarf beim Ordnungsamt, das seiner Meinung nach zu oft gegen statt mit dem Gewerbe arbeitet. Noll nimmt diesen Impuls ernst: „Die Verwaltung muss Dienstleister für unsere Bürger und auch unsere Betriebe sein. Ich setze mich für eine neue Dialogkultur und lösungsorientierte Zusammenarbeit ein – für Echzell und sein Gewerbe." Ebenfalls angesprochen wurden zwei Projekte, die Noll bereits angekündigt hat: die Einführung einer Ehrenamtskarte sowie die Etablierung eines Gewerbestammtisches. Fingerhut zeigte sich von beiden Vorhaben überzeugt und bot seine Unterstützung an.
Firmeninhaber Ingo Eiselt, seit neun Jahren mit drei Mitarbeitern tätig, bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau an, darunter Gartengestaltung, Natursteinarbeiten, Zaunbau, Pflaster- und Baggerarbeiten. Besonders beeindruckt zeigte sich Noll von der Vielseitigkeit des Betriebs und dem Engagement Eiselt's, der sämtliche Aufgaben von der Angebotsabgabe über die Buchhaltung bis hin zur Ausführung eigenständig übernimmt. Die Auftragslage beschreibt Eiselt als gut, obwohl er kaum Werbung macht – ein Zeichen für die Qualität und Zufriedenheit seiner Kunden. Seine Dienstleistungen bietet er im Umkreis von etwa 30 Kilometern an. Eiselt zeigt neben Haus- und Gartenpflege auch weitere Talente und organisiert z. B. am 3. Oktober ein privates Kelterfest, das im urigen Gewölbekeller stattfindet und rund 70 Gäste erwartet.
Im Austausch mit Noll äußerte Eiselt den Wunsch nach mehr Einigkeit unter den Gewerbetreibenden in Echzell und kritisierte die Gemeinde dafür, dass beispielsweise Aufträge wie die Ortspflege häufig an externe Unternehmen vergeben werden. Noll möchte sich nach einer erfolgreichen Wahl für die Vernetzung der örtlichen Betriebe und eine bessere Kommunikation mit dem Rathaus einzusetzen. Für den Bürgermeisterkandidaten ist der Austausch mit Unternehmern wie Fingerhut und Eiselt ein wichtiger Bestandteil seiner Kandidatur: „Ich will nicht über das Gewerbe sprechen, sondern mit den Menschen, die es tagtäglich leben. Echzell braucht ein wirtschaftsfreundliches Klima, das auf gegenseitigem Vertrauen, klarer Kommunikation und gemeinsamen Zielen basiert." Text und Bild: Noll
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