Die SPD Bürgermeisterkandidatin besuchte den Abwasserverband Horlofftal in Florstadt, um sich ein umfassendes Bild von der Arbeit der Kläranlage und den Herausforderungen in der Abwasserbehandlung zu machen. Empfangen wurde sie von Herrn Nils Henkel, dem stellvertretenden Betriebsleiter, der eine ausführliche Führung durch die Anlage bot – vom Zulaufbecken bis zur Rückführung des gereinigten Wassers.
Der Abwasserverband Horlofftal ist ein Zusammenschluss mehrerer Kommunen im Wetteraukreis: Florstadt, Reichelsheim, Echzell, Wölfersheim (Ortsteil Melbach) sowie Niddatal (Ortsteile Bönstadt und Wickstadt). Die Kläranlage ist für rund 30.000 Einwohnerwerte ausgelegt und erfüllt damit eine zentrale Aufgabe für die Region.
Einblicke in moderne Verfahren
Während der Führung erläuterte Herr Henkel die einzelnen Reinigungsstufen – von der mechanischen Grobstoffentfernung über die biologische Reinigung bis hin zur Überschussschlammeindickung und Verwertung des Klärschlamms mittels Kammerfilterpresse. Die Anlage arbeitet mit moderner Technik zur Denitrifikation, Nitrifikation sowie Phosphorelimination. Besonders beeindruckend: Die Effizienz der maschinellen Schlammverarbeitung und die präzise Steuerung der Pumpwerke, welche über ein zentrales Prozessleitsystem überwacht werden.
Verantwortung für Umwelt und Zukunft
„Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die hier täglich geleistet wird", betont Lange. „Eine leistungsfähige Abwasserbehandlung ist nicht nur technische Notwendigkeit, sondern auch aktiver Umweltschutz. Gerade im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung müssen wir als Kommune eng mit solchen Verbänden zusammenarbeiten."
Auch die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit wurde im Gespräch hervorgehoben. „Wasser und Abwasser machen nicht an Gemeindegrenzen Halt. Der Verband zeigt eindrucksvoll, wie Kooperation auf kommunaler Ebene funktioniert – effizient, zukunftsorientiert und bürgernah."
Wertvolle Erkenntnisse für kommunale Entscheidungen
Für Tatjana Lange war der Besuch nicht nur informativ, sondern ein wichtiger Baustein für mögliche zukünftige Entscheidungen als Bürgermeisterin: „Egal ob Investitionen in die Infrastruktur, nachhaltige Bauvorhaben oder der Umgang mit Starkregenereignissen – eine funktionierende Abwasserwirtschaft bildet dafür die Grundlage."
Zum Abschluss bedankte sie sich herzlich bei Herrn Henkel des Abwasserverbandes für die offene und informative Führung. „Ich nehme viele Eindrücke mit, die ich in meine zukünftige Arbeit einfließen lassen möchte – zum Wohle Echzells und der ganzen Region."
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