Raik Noll besucht Echzeller Familienbetrieb Kapeller

Echzell
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Im Rahmen seiner Gewerbetour besuchte Raik Noll, CDU-Bürgermeisterkandidat für Echzell, einen der traditionsreichsten Handwerksbetriebe der Großgemeinde: die „Schreinerei Sebastian Kapeller Patric Kapeller GbR“. Der 1882 gegründete Familienbetrieb ist nicht nur einer der ältesten in Echzell, sondern verkörpert in beeindruckender Weise, was echtes Handwerk, Verlässlichkeit und regionale Verwurzelung bedeuten.

Geführt wird die Schreinerei mittlerweile in fünfter Generation von den Brüdern Sebastian und Patric Kapeller – beide sind Schreinermeister und leben ihr Handwerk mit großer Leidenschaft. Unterstützt werden sie von Vater Arno, der nach wie vor gerne mit anpackt, sowie von Patrics Frau, die sich auf Minijob-Basis um die Buchhaltung kümmert. Ein echtes Familienunternehmen also, bei dem jeder mit anfasst – auch Mutter Elke ist Teil des Teams und verantwortet den sensiblen Bereich der Bestattungsleistungen, die ebenfalls zum Leistungsumfang gehören.

Landschreinerei mit klarem Fokus – und einem offenen Ohr für die Region - Die Kapellers nennen sich bewusst „Landschreinerei“, weil sie ihre Arbeit ganz auf die Region rund um Echzell konzentrieren – mit einem Radius von maximal 25 Kilometern. Das ermöglicht ihnen, eine enge Bindung zu ihren Kundinnen und Kunden zu pflegen und gleichzeitig höchste Qualität zu liefern. Alle Schränke, Tische und Möbelstücke werden in traditioneller Handarbeit gefertigt. Dabei setzen sie auf ehrliche Beratung, individuelle Maßarbeit und ein echtes Gespür für die Wünsche der Kundschaft. Eine eigene Lackiererei rundet die Möglichkeiten vor Ort ab. Lediglich Bauelemente werden zugekauft – aber auch diese bekommen durch die Veredelung per Hand den „Kapeller-Charakter“. Bei dem Besuch wurde aber nicht nur über Holzarten und Maßanfertigungen gesprochen.

In den Gesprächen mit Noll kam auch zur Sprache, wo aus Sicht der Gewerbetreibenden Verbesserungsbedarf auf kommunaler Ebene besteht: Es wäre beispielsweise eine große Hilfe, wenn Gemeindemitarbeiter bei Beisetzungen auch als Sargträger tätig sein könnten – gegen Entgelt. Dies würde die Abläufe vereinfachen, Bürokratie abbauen und den Aufwand für kleine Bestatterfamilie verringern. Auch die Idee sogenannter Partnerschaftsbaumgräber – ein naturnahes, modernes Grabmodell – wurde von Elke Kapeller angesprochen. Eine friedhofsrechtliche Öffnung für diese Form des Gedenkens würde nicht nur dem Wunsch vieler Angehöriger entgegenkommen, sondern auch das bestehende Angebot in Echzell sinnvoll ergänzen.

Noll zeigte sich beeindruckt vom generationsübergreifenden Engagement der Familie Kapeller – nicht nur im Betrieb, sondern auch im Ehrenamt: Beide Inhaber sind Teil der Tagesbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Echzell und setzen damit ein weiteres starkes Zeichen für Gemeinsinn und Verantwortung. „Betriebe wie die Schreinerei Kapeller sind wichtig für unsere Gemeinde – handwerklich, menschlich und gesellschaftlich“, betonte Noll nach dem Besuch. „Sie verdienen nicht nur unsere Wertschätzung, sondern auch passende Rahmenbedingungen. Als Bürgermeister will ich genau dafür einstehen: zuhören, verstehen, unterstützen.“

Text und Bild: Noll

Raik Noll besucht Echzeller Familienbetrieb Kapeller AG

Über Bestattungen und Schreinerhandwerk: Bürgermeisterkandidat Raik Noll (links) und CDU Fraktionsvorsitzender Fabian Schubert (3. V. l.) im Austausch mit Elke Kapeller (2. V. l.), Arno Kapeller (rechts) und Patric Kapeller (nicht im Bild).



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