"Fall Ayleen": Beschuldigter räumt Tötung ein und nennt Tatort

Echzell
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Im Rahmen einer mehrstündigen Vernehmung durch Beamte der Kriminalpolizei und den sachleitenden Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Gießen hat der Beschuldigte am vergangenen Freitag die Tötung der 14 -jährigen Ayleen eingeräumt. Zudem führte der Beschuldigte die Polizei zu der im Bereich eines Feldwegs im Landkreis Gießen gelegenen Tatörtlichkeit.

Auch zeigte er den Ermittlerinnen und Ermittlern den Ablageort weiterer Kleidungsstücke der Verstorbenen. Die Kleidung wird aktuell auf serologisches Spurenmaterial im Hessischen Landeskriminalamt untersucht.

Der geständigen Einlassung des Beschuldigten waren umfangreiche Ermittlungen der 30-köpfigen Soko "LACUS" und der Staatsanwaltschaft Gießen vorausgegangen. Seit der Übernahme durch die hessischen Behörden wurden mehrere Zeugen vernommen, eine Vielzahl von Spuren ausgewertet und aufwändige rechtsmedizinische und digitalforensische Untersuchungen - insbesondere Handy-, Funkzellen, GPS- sowie Geodatenanalysen - vorgenommen.

Hierdurch gelang es den Strafverfolgungsbehörden ein beweiskräftiges Bewegungsprofil des Beschuldigten zu erstellen und sich ein konkretes Vorstellungsbild von dem etwaigen Tatablauf zu verschaffen. Nach Vorhalt dieser Ermittlungsergebnisse räumte der die Tat anfänglich noch bestreitende Beschuldigte im Beisein seines Verteidigers schließlich ein, den Tod von Ayleen in der Nacht vom 21. auf den 22.07.2022 durch körperliche Gewalteinwirkung herbeigeführt und den Leichnam anschließend im Teufelsee bei Echzell versenkt zu haben.



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