FWG Büdingen begrüßt klare Positionierung zur Verwaltungsaußenstelle Düdelsheim

Bildquelle: FWG Büdingen

Düdelsheim
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Die Freie Wählergemeinschaft Büdingen (FWG) begrüßt ausdrücklich, dass die CDU Düdelsheim sich klar für den Erhalt der städtischenVerwaltungsaußenstelle im größten Stadtteil positioniert. Es ist gut und richtig, dass die CDU an dieser Stelle nochmals deutlich macht, wie wichtig ein wohnortnaher Bürgerservice gerade für ältere und weniger mobile Menschen
ist.

„Es ist positiv, dass die CDU hier klar Stellung bezieht und damit auch die Bedeutung der Außenstelle für Düdelsheim unterstreicht“, erklärt der FWG-Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke. „Ein funktionierender Bürgerservice in den Stadtteilen ist kein Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge.“ Ebenso richtig ist der Hinweis, dass über eine mögliche Schließung der Außenstelle nicht der Magistrat allein, sondern am Ende die Stadtverordnetenversammlung entscheidet. Diese Klarstellung trägt aus Sicht
der FWG zur Versachlichung der Diskussion bei. 

Gleichzeitig hält die FWG jedoch fest: Es entspricht nicht den Tatsachen, dass der Bürgermeister für die Aufnahme dieses Themas in die Haushaltskonsolidierung keine Verantwortung trägt. Die Prüfung einer Schließung der Verwaltungsaußenstelle Düdelsheim und die Abschaffung der Außenstellenleiter ist ein Vorschlag des Bürgermeisters selbst. Der
Vorschlag wurde von ihm im Rahmen der angespannten Finanzlage in den Magistrat eingebracht, dort beraten und mehrheitlich mit dem Auftrag versehen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten und den politischen Gremien vorzulegen.

„Man kann über Konsolidierungsvorschläge unterschiedlicher Meinung sein – das ist legitim und Teil demokratischer Prozesse“, so Majunke weiter. „Was wir jedoch erwarten, ist, dass der Bürgermeister zu seinen eigenen Vorschlägen steht und diese nicht im Nachhinein relativiert oder anderen zuschreibt.“ Auch der Düdelsheimer FWG-Kandidat zur Kommunalwahl Frank Wiegel betont die Bedeutung der Außenstelle für den Stadtteil: „Für viele Bürgerinnen und Bürger in Düdelsheim ist die Verwaltungsaußenstelle ein wichtiger, niedrigschwelliger Ansprechpartner. Gerade ältere Menschen schätzen die kurzen Wege und den persönlichen Kontakt. Deshalb ist es wichtig, dass hier offen und ehrlich über die Zukunft gesprochen wird.“

„Als Kämmerer trägt der Bürgermeister eine besondere Verantwortung“, ergänzt Ulrich Majunke. „Er bringt Vorschläge in den Magistrat ein, die fachlich begründet sein müssen. Diese Vorschläge müssen dann auch klar vertreten und den  Bürgern verständlich erklärt werden.“ Die FWG erwartet nun die angekündigten Konzepte der Verwaltung – nicht nur zur Außenstelle Düdelsheim, sondern auch zu weiteren Vorschlägen des Bürgermeisters, wie der Abschaffung von Außenstellenleitern oder der Kürzung der Stadtteilbudgets. „Es ist uns wichtig, dass die betroffenen Personen eingebunden werden. Wer über Strukturen in den Stadtteilen spricht, muss diejenigen anhören, die diese Strukturen tagtäglich mit Leben füllen.
Immerhin geht es vor diesem Hintergrund nicht nur um die Außenstelle in Düdelsheim“, macht Majunke die Position der FWG deutlich.

Aus diesem Grund hatte die FWG Büdingen vor zwei Wochen einen Antrag gestellt, möglichst kurzfristig alle Außenstellenleiter sowie die Ortsvorsteher zu einer gemeinsamen Sitzung mit dem Finanzausschuss einzuladen. Ziel ist es, die geplanten Vorschläge des Bürgermeisters transparent darzustellen und gemeinsam zu beraten. Diese gemeinsame Sitzung ist inzwischen terminiert und für den kommenden Montag vorgesehen. Die FWG sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu einer sachlichen, offenen und lösungsorientierten Diskussion – im Interesse der Stadtteile und der Bürgerinnen und Bürger in ganz Büdingen.

majunkewiegel kg

Bildquelle: FWG Büdingen



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