Die FWG Büdingen übt deutliche Kritik an den anhaltenden Verzögerungen bei der Wiedereröffnung der Remigiuskirche. "Bereits Anfang des Jahres hatte Bürgermeister Benjamin Harris (CDU) öffentlich angekündigt, dass die Kirche nach ihrer Schließung und anschließenden Sanierung „unmittelbar“ wieder für Trauerfeiern und Gottesdienste zur Verfügung stehen werde. Seitdem sind weitere Monate ohne Ergebnis vergangen", heißt es in einer Pressemitteilung.
"Nach Aussage des Bürgermeisters fehlt für die Nutzung derzeit nur noch die Haftpflichtversicherung. Für die FWG ist klar: Es handelt sich längst nicht mehr um technische Hindernisse, sondern um vermeidbare Verwaltungsversäumnisse. Dass sich die Wiedereröffnung einer der wichtigsten Kirchen unserer Stadt ausgerechnet an einer fehlenden Haftpflichtversicherung festfährt, macht uns schlicht sprachlos. Das ist den Bürgerinnen und Bürgern in Büdingen kaum noch zu vermitteln“, so die FWG.
„Die Remigiuskirche ist der älteste Sakralbau im Landkreis und für Beerdigungen von unschätzbarem Wert – emotional, kulturell und stadtgeschichtlich. Wer hier drei Jahre lang auf eine Lösung wartet, verliert das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Stadtspitze“, erklärt die FWG weiter.
Die notwendigen Notsicherungsarbeiten – unter anderem an Dach und Ziegeln sowie die Anbringung eines Netzes im Innenraum zum Schutz vor herabfallendem Putz – seien bereits zum Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen gewesen. Aus Sicht der FWG ist es daher unverständlich, warum die Kirche nicht längst wieder geöffnet ist. Die Fraktion fordert Bürgermeister Benjamin Harris auf, den Prozess zur Wiedereröffnung unverzüglich abzuschließen: „Die Zeit der Ankündigungen ist vorbei. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass die Remigiuskirche jetzt wieder für Trauerfeiern genutzt werden kann.“

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