Büdinger Altstadt entlasten: FWG fordert neues Konzept für Veranstaltungsorte

Büdingen
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"Die Altstadt ist Herzstück und Aushängeschild Büdingens – doch bei großen Veranstaltungen zunehmend auch ein Brennpunkt für Lärm, Verkehr und überlastete Infrastruktur." Um dem entgegenzuwirken, hat die FWG-Fraktion bereits im Juni einen Antrag zur Entwicklung eines langfristigen Veranstaltungskonzepts gestellt. Ziel ist es, die Altstadt spürbar zu entlasten und neue, geeignete Veranstaltungsflächen im Stadtgebiet zu identifizieren.

Der Antrag wurde mittlerweile in den Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales überwiesen. Dort setzt die FWG nun auf eine parteiübergreifende Zusammenarbeit: Gemeinsam mit den anderen Fraktionen soll eine tragfähige Grundlage für das Konzept erarbeitet werden, die anschließend im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere den Anwohnern der Altstadt – weiterentwickelt wird.

Ein zentrales Augenmerk gilt dem künftigen Stadtpark auf der Bruchwiese, der zur Landesgartenschau 2027 entsteht. Die FWG sieht hier eine echte Chance, das kulturelle Leben in Büdingen zu dezentralisieren, neue Zielgruppen anzusprechen und die Altstadt dauerhaft zu entlasten. Doch der Stadtpark ist nur ein möglicher Baustein – gefragt ist ein ganzheitlicher Blick auf Infrastruktur, Lärmschutz, Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität im gesamten Stadtgebiet.

„Die Zeit ist reif für ein strategisches Konzept, das Büdingens Vielfalt als Veranstaltungsstadt nutzt – ohne die Altstadt über Gebühr zu beanspruchen“, so FWG-Stadtverordneter Thomas Appel. Bis März 2026 soll der Magistrat konkrete Vorschläge vorlegen. Dabei steht für die FWG fest: Die Menschen vor Ort sollen nicht nur informiert, sondern aktiv einbezogen werden. Nur so könne ein Konzept entstehen, das tragfähig, zukunftsorientiert – und von allen mitgetragen werde.

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