Klare Linie gegen Müll: FWG fordert Transparenz und Konsequenz

Foto: FWG Büdingen

Büdingen
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Die illegale Vermüllung des Parkplatzes Vonhäuser Höhe sorgt seit Jahren für Frust bei Bürgerinnen und Bürgern – und war auch zentrales Thema in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. Die FWG Büdingen stellt in diesem Zusammenhang klar: Weder Antrag noch Redebeiträge waren konfrontativ, sondern klar sachorientiert und lösungsbezogen.

„Es geht uns nicht darum, wer das Thema politisch besetzt, sondern einzig und allein darum, dass diese Müll-Schweinereien und Umweltverschmutzungen endlich beendet werden“, betonen der Fraktionsvorsitzender Ulrich Majunke und seine Fraktionskollegin Sabine Kraft-Marhenke. Der Antrag enthielt einen konkreten Arbeitsauftrag: Die transparente Vorstellung geplanter Maßnahmen durch Hessen Mobil – nicht mehr und nicht weniger.

Mehr als nur Kameras: Beleuchtung, Sicherheitsdienste und Mülldetektive als Teil eines Gesamtkonzepts Bereits in Anfragen und Anträgen früherer Jahre zielten die Initiativen der FWG Büdingen nicht ausschließlich auf eine Videoüberwachung ab. Vielmehr beinhalteten sie ein Bündel von Maßnahmen, um illegale Müllablagerung
dauerhaft zu bekämpfen. Dazu zählen: eine bessere Ausleuchtung des Parkplatzes, zeitweise Kontrollen durch Sicherheitsdienste, und der Einsatz sogenannter Mülldetektive, wie sie in anderen Kommunen erfolgreich tätig sind.


Überdies betont die FWG Büdingen, dass es sich dabei nicht um neue Forderungen einzelner Fraktionen, sondern um Elemente eines bereits seit Jahren parteiübergreifend diskutierten Problemfelds handelt. Der Antrag zielte daher nicht darauf ab, sich als Fraktion in den Vordergrund zu stellen. Vielmehr sollte – wie im Beschlussvorschlag formuliert – allen Fraktionen und auch der IG Stadtbild die Möglichkeit gegeben werden, im zuständigen Ausschuss gemeinsam mit Hessen Mobil über den aktuellen Stand, offene Fragen und künftige Lösungen zu sprechen. 
„Es geht nicht um Profilierung, sondern um Fortschritt. Was daran Parteipolitik sein soll, vor allem wenn man sich die Mühe macht den Beschlussvorschlag aufmerksam zu lesen, bleibt uns ein Rätsel. Seit Jahren liegen gute Ideen auf dem Tisch. Jetzt ist es an der Zeit, diese gemeinsam endlich in die Umsetzung zu bringen“, heißt es aus Reihen der FWG. Ein zusätzlicher Vorschlag betrifft die Entfernung der großvolumigen Müllbehälter an den Parkplätzen. Diese würden von manchen Verkehrsteilnehmern als Einladung zur Entsorgung von Haus- oder Gewerbemüll verstanden. Aus Sicht der FWG braucht es stattdessen klare Signale: „Hier
ist kein Müllplatz – hier beginnt Büdingen.“

Bereits im Juni 2022 hatte die FWG eine umfassende Anfrage zur Müllproblematik und zur damals laufenden Sanierung der B457 gestellt. Die Stadtverwaltung, insbesondere das Ordnungsamt unter der Leitung von Bürgermeister Benjamin Harris, bestätigte damals sowohl die Problemlage als auch die grundsätzliche Sinnhaftigkeit zusätzlicher Maßnahmen – etwa einer besseren Beleuchtung zur Abschreckung. Auch Plakataktionen, höhere Bußgelder und punktuelle Kontrollen wurden diskutiert, jedoch nur teilweise oder überhaupt nicht realisiert.


Dies alles zeigt: „Die Stadtverordnetenversammlung arbeitet parteiübergreifend seit Jahren an dieser Thematik und ist sehr viel älter, als einige Wochen. Der Antrag
sollte zur Bündelung dieser Bemühungen beitragen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Majunke. Ein transparentes Gespräch mit Hessen Mobil ist ein legitimes Mittel, um Klarheit über mögliche technische, rechtliche oder organisatorische Maßnahmen zu schaffen – und zwar für alle Fraktionen.

„Unsere Vorschläge sind Ausdruck eines breiten gesellschaftlichen Anliegens“, so Majunke abschließend. „Sicher wird es im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches der Stadtverordneten mit Hessen Mobil weitere Ideen geben. Dass sich die CDU und ihr Bürgermeister gegen solche Gespräche stellen und den Antrag ablehnen wollten, ist uns unerklärlich. Es ist Zeit zu handeln – sachlich, gemeinsam und mit dem nötigen Nachdruck", so Ulrich Majunke.



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