"Die für alle Bürger geschlossene Akutstation des Mathilden-Hospitals war ein großer Verlust für die medizinische Versorgung und nicht nur unsere Großgemeinde ist davon betroffen, sondern auch die umliegenden Kommunen"; so Jonathan König, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Doch diese Situation ist wie sie ist. Es ist unsere Aufgabe, das vorhandene Angebot zu erhalten und partiell auszubauen.
Dafür ist zuallererst notwendig, das Angebot des Mathilden Gesundheitszentrums auszulasten. Es wird zu viel gemeckert und zu wenig über das vorhandene – umfangreiche – medizinische Leistungsangebot in Büdingen gesprochen" so König weiter.
Radiologie, ambulante Chirurgie, zahlreiche Facharztsitze, Durchgangsarzt, Notfallmedizin – das vorhandene Angebot ist größer als gemeinhin bekannt. „Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass die Bevölkerung die Erwartungshaltung hat, dass die Kommunalpolitik sich dafür einsetzt, das vorhandene medizinische Versorgungsangebot zu erhalten und wo möglich zu ergänzen. Diese Erwartung ist mehr als berechtigt. Das im Mathilden Gesundheitszentrum vorhandene Angebot kann nur dann erhalten bleiben, wenn es hinreichend ausgelastet ist. Hier kann die Stadt mit einer entsprechenden Informationskampagne unterstützen", erläutert die CDU-Stadtverordnete Petra Engelhard.
„Deshalb freuen wir uns sehr, dass unser Antrag, die vorhandene medizinischen Versorgung zu unterstützen, heute Abend in der Stadtverordnetensitzung mehrheitlich beschlossen wurde. Der Magistrat ist nun beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Betreiber ein Konzept zu einer Informationskampagne zu dem vorhandenen medizinischen Leistungsangebot im Mathilden Gesundheitszentrum zu erarbeiten", so Engelhard weiter. Die Ergebnisse sollen dann im Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales vorgestellt werden.
Jonathan König ergänzt dazu: „Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, die hausärztliche und fachärztliche Versorgung auch in Zukunft zu sichern. Viele Arztpraxen, die bereits heute am Limit arbeiten, benötigen Nachfolgeperspektiven. Auch wenn wir als Stadt hier nicht originär zuständig sind, geht es immerhin um unsere Bürger, die auf medizinische Versorgung angewiesen sind. Wir sollten uns daher im Rahmen unserer Möglichkeiten stärker einsetzen."
Hiermit soll sich der zuständige Fachausschuss nach unserem Dafürhalten regelmäßig und intensiv beschäftigen. Deshalb sieht unser Antrag auch den dauerhaften Tagesordnungspunkt „Erhalt und Stärkung der medizinischen Versorgung" im JKS-Ausschuss vor.
„Die Teil-Schließung des Mathilden-Hospitals war ein schmerzlicher Einschnitt in unsere medizinische Versorgungslandschaft. Sie ist jedoch realistisch nicht rückgängig zu machen. Die Politik darf hier keine falschen Erwartungen wecken", so die CDU abschließend: „Wir sind den Bürgern gegenüber verpflichtet, nicht dem Vergangenen hinterher zu trauern, sondern das Vorhandene zu erhalten und punktuell auszubauen."
PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von WETTERAU.NEWS!
