FDP-Politiker informieren sich über Recycling bei REMONDIS

Bildquelle: FDP Wetterau

Büdingen
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Der Bundestagsabgeordnete Peter Heidt, FDP-Direktkandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis 176, besuchte gemeinsam mit Andrea Rahn-Farr, FDP-Kreistagsabgeordnete der Wetterau, und Dr. Markus Schmidt, FDP-Direktkandidat für den Wahlkreis 174, die REMONDIS-Niederlassung in Büdingen.

Ziel des Besuchs war es, sich ein Bild von den Herausforderungen und Potenzialen der Kreislaufwirtschaft zu machen und mit den Unternehmensvertretern über notwendige politische Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Abfallwirtschaft zu diskutieren.

Empfangen wurden die FDP-Politiker von Marco Cartiera (Geschäftsführung), Jan van Delden (Vertrieb & Kommunikation) und Andre Rußig (Bereichsleitung), die ihnen einen umfassenden Einblick in das Leistungsspektrum von REMONDIS gaben. Das Unternehmen zählt zu den führenden Akteuren in den Bereichen Recycling, Wasserwirtschaft und nachhaltige Ressourcenverwertung und spielt damit eine zentrale Rolle in der umweltfreundlichen Abfallentsorgung.

Im Gespräch mit den Unternehmensvertretern wurde schnell deutlich, dass eine funktionierende Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich unerlässlich ist. REMONDIS setzt dabei auf innovative Technologien, um Abfall nicht nur zu entsorgen, sondern als wertvolle Ressource wieder nutzbar zu machen.

Marco Cartiera, Geschäftsführer von REMONDIS Mittelhessen, unterstrich die Verantwortung, die sein Unternehmen trägt: „Wir verstehen uns als Partner für Kommunen und Unternehmen, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Moderne Recyclingverfahren und innovative Lösungen zur Abfallverwertung sind essenziell, um Ressourcen zu schonen und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Unser Ziel ist es, Abfälle so weit wie möglich wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen und damit einen echten Mehrwert für die Umwelt zu schaffen." 

Dass dabei auch die Digitalisierung eine immer größere Rolle spielt, erklärte Jan van Delden aus dem Bereich Vertrieb & Kommunikation. Moderne Technologien ermöglichen eine effizientere Steuerung der Abfallströme und verbessern die Recyclingquote erheblich: „Mit digitalen Behältermanagement-Systemen und KI-gestützten Analysen optimieren wir Prozesse und steigern die Effizienz unserer Dienstleistungen. Das hilft nicht nur uns als Unternehmen, sondern auch den Kommunen und der Umwelt. Der technologische Fortschritt bietet enorme Chancen, die wir gezielt nutzen, um nachhaltige Lösungen für die Abfallwirtschaft bereitzustellen."

Besonders in Zeiten steigender Rohstoffknappheit sei es wichtiger denn je, Recycling als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu begreifen.

Die FDP-Politiker zeigten sich beeindruckt von den Innovationen bei REMONDIS und betonten die Notwendigkeit, die politischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Unternehmen der Kreislaufwirtschaft noch effizienter arbeiten können.

Peter Heidt, MdB, machte deutlich, dass es noch viele bürokratische Hürden gibt, die den Fortschritt in der Branche behindern: „Die Kreislaufwirtschaft ist eine der wichtigsten Stellschrauben für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Wir müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen so gestalten, dass Unternehmen wie REMONDIS noch effizienter arbeiten können. Bürokratische Hürden und ineffiziente Genehmigungsverfahren müssen dringend abgebaut werden, damit innovative Technologien schneller zur Anwendung kommen."

Auch die wirtschaftliche Bedeutung der Branche darf nicht unterschätzt werden. Dr. Markus Schmidt verwies darauf, dass eine starke Recyclingwirtschaft nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland sei: „Recycling und nachhaltige Entsorgung sind entscheidende Bausteine einer modernen Wirtschaftspolitik. Deutschland muss hier weiter eine Vorreiterrolle einnehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass innovative Unternehmen wie REMONDIS optimale Bedingungen für Wachstum und technologische Weiterentwicklung erhalten. Nur so kann die Branche ihr volles Potenzial entfalten."

Ein weiteres Thema, das intensiv diskutiert wurde, war die Rolle der öffentlichen Hand. Andrea Rahn-Farr hob hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kommunen gestärkt werden müsse, um eine effiziente Abfallwirtschaft sicherzustellen: „Öffentlich-private Partnerschaften sind ein Schlüssel zur Stärkung der kommunalen Daseinsvorsorge. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie REMONDIS zeigt, wie effizient und nachhaltig Abfallentsorgung und Ressourcennutzung gestaltet werden können. Es ist wichtig, dass die Kommunen hier auf starke Partner setzen und von deren Know-how profitieren."

Abschließend wurden auch die Herausforderungen für die kommenden Jahre thematisiert. Neben der Verbesserung der Recyclingquote und der Modernisierung der kommunalen Entsorgungssysteme ging es um die Frage, wie erneuerbare Energien stärker in die Abfallwirtschaft integriert werden können.

Andre Rußig, Bereichsleiter bei REMONDIS, zog ein positives Fazit des Gesprächs:

"Wir sind überzeugt, dass Innovationen und strategische Partnerschaften der Schlüssel zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Zukunft sind. Die Politik kann hier entscheidend unterstützen, indem sie Rahmenbedingungen schafft, die Investitionen in moderne Recycling-Technologien erleichtern. Es freut uns, dass die FDP sich für eine moderne und effiziente Kreislaufwirtschaft stark macht."

Die FDP-Politiker zeigten sich abschließend beeindruckt von den innovativen Ansätzen bei REMONDIS und versprachen, sich auf politischer Ebene für eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft und einen Abbau bürokratischer Hindernisse einzusetzen.



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