„Synergien erkennen und nutzen, wenn sich dafür die Möglichkeit ergibt“, überschreibt Jonathan König, Fraktionsvorsitzender der CDU, den Antrag seiner Fraktion zur Herstellung eines Gehweges in der Industriestraße.
„Wir wollen den Magistrat beauftragen, in der Industriestraße von der Einmündung „An der Kleibscheibe“ bis zur Einfahrt des ALDI Süd-Marktes einen Gehweg zur Bushaltestelle in Rahmen des Umbaues dieser Bushaltestelle herzustellen. Weiterhin ist zu prüfen, ob der Gehweg bis zum Ende der Industriestraße verlängert werden kann“, erläutert Carina Merz, ebenfalls CDU den Antrag, der in der kommenden Sitzung des Stadtparlaments auf der Tagesordnung. Die Bushaltestelle müsse ohnehin aufgrund gesetzlicher Vorgaben barrierefrei ausgebaut werden. „Grundlage ist das Personenbeförderungsgesetz, welches diesen Umbau vorschreibt“, fährt König fort. „Ein Teil der Bushaltestellen in unserer Großgemeinde wurde bereits umgebaut und die nächsten Förderanträge sind gestellt - nach unseren Informationen auch für die Bushaltestelle „An der Kleibscheibe“ im Industriegebiet. Im Rahmen dieses Umbaues beantragen wir die Herstellung eines befestigten Gehweges, um den Fahgästen größtmögliche Sicherheit zu bieten. „Was bringt eine barrierefreie Bushaltestelle, wenn ich von dort nicht auf einem befestigten Weg zu meinem Ziel laufen kann?“, so König. Die Bushaltestelle liegt zentral im Industriegebiet, sowohl Einzelhandel als auch die Kirche der baptistischen Gemeinde und ein Fitnessstudio, befinden sich in unmittelbarer Nähe.
"Wir wissen, dass das auch viele Schüler der weiterführenden Schulen den Weg von der Schule zum Sport per Bus nutzen“, ergänzt Carina Merz. Auch die in Büdingen im Bereich der Thiergartenstraße wohnenden Mitglieder der baptistischen Gemeinde nutzen gerne die Möglichkeit, die Kirche zu Fuß zu erreichen. Um hier auch eine gefahrenlose Möglichkeit an der Straße entlang Richtung Kirche zu kommen, macht die Herstellung eines befestigten Weges im Rahmen des Umbaues Sinn. Die Baukosten sind durch die im städtischen Haushalt für solche Maßnahmen eingestellten Mittel für die allgemeine Straßenunterhaltung gedeckt. Die Gelegenheit ergibt sich jetzt und sollte auch genutzt werden, sind sich die Stadtverordneten der CDU einig.
Aber auch eine Verlängerung des Gehwegs bis zum Ende der Industriestraße sollte perspektivisch in Betracht gezogen werden, da derzeit auch dort die Fußgänger auf der Fahrbahn laufen, was bei dem vielen LKW-Verkehr nicht ungefährlich ist. Damit wäre die gesamte Industriestraße für Fußgänger zugänglich.


