Der Kinder- und Jugendeirat in der Wetterau (und angrenzende Landkreise) tagt am 28. Juni 2025 ab 10.30 Uhr in der Burg Rockenberg.
Er bietet jungen Menschen von 10 bis 18 Jahren Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung im sozialen Engagement außerhalb eines partei- oder kommunalpolitischen Rahmens. Das Angebot ist sehr niedrigschwellig. Junge Menschen wollen sich beteiligen und sie haben Ideen, wie sie ihr Umfeld besser gestalten können. Sie haben laut aktueller Studien jedoch häufig das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Es fehle oft an echten Beteiligungsformaten, die ihnen Mitsprache und Mitbestimmung auf Augenhöhe ermöglichen. Es gehört zu den grundlegenden Versprechen der Politik, Kindern und Jugendlichen ein Umfeld zu schaffen, das ihnen Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Teilhabe bedeutet, gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können – ein unverzichtbares Recht, damit junge Menschen sich frei entfalten können", sagt Johanna Okroi von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Diese Idee verfolgt die Initiative "Wir machen." mit der Oranisation des Beirats.
Es gibt viel zu tun und viele hervorragende Ideen und Initiativen. Der „Macher-Beirat" trifft sich zweimal im Jahr – also total überschaubar für den Terminkalender. Dort stellen die Teilnehmer:innen immer im Wechsel eins der fünf Projekte je Sitzung vor. Projektvorschläge bzw. Anträge und das Budget erhalten sie von der Initiative. Es geht dabei immer um Kinderhilfsprojekte. Die Challenge: Das Projekt sollte so vorgestellt werden, dass möglichst viele Argumente dafür sprechen, um das höchstmögliche Budget von 1.500 Euro für ein Projekt zu erhalten. 5.000 Euro stehen jede Sitzung zur Verfügung. Das ist schnell nachgerechnet: Nicht jedes Projekt kann das Maximalbudget von 1.500 Euro erhalten. Die Teilnehmer:innen entscheiden gemeinsam darüber, wie es aufgeteilt wird. Heiße Debatten sind garantiert. Nicht einfach, aber eine spannende Aufgabe. Die Projektpräsentationen sind verteilt.
"Wir brauchen eure Stimme und eure Perspektive zu den Projekten. Also einfach vorbeikommen, zuhören, mitdiskutieren und abstimmen", lädt Mitinitiatorin Lea Schaba ein. Auf dem Programm stehen beipielsweise eine Solarstromanlage für eine Schule in Syrien, ein Rolliprojekt für Kinder, die einen Sportrollstuhl brauchen, ein Verein der Kinder unterstützt, die schon in jungen Jahren eine Organtransplantation benötigten, ein Kulturprogramm zur Integration von geflüchteten Kindern und Aktivitäten für Geschwister in Familien mit behinderten Kindern.
Eine wichtige Beobachtung der Veranstalter: Ohne Eltern läuft gar nichts. Daher wurde ein Elternbrief formuliert, um die wertvolle und zukunftsweisende Arbeit des Beirats transparent zu machen und Eltern mit ihren Kindern darüber ins Gespräch kommen zu lassen. Via Mail nimmt die Initiative gerne Anmeldungen entgegen und verschickt weitere Infos. Der Einsatz eines Shuttle-Bus im Umkeis ist möglich. Die Sitzung findet am 28.6.2025 von 10.30 bis max. 13 Uhr statt. Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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