Rockenberg: Das neue Feuerwehrhaus ist eröffnet!

Die Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses der Feuerwehren der Gemeinde Rockenberg ähnelte einem Volksfest. Alle Plätze waren restlos besetzt. Hier zu sehen: Die Schlüsselübergabe des Architekturbüros an die Verantwortlichen der Gemeinde und Feuerwehr. V. l. n. r.: Christian Möller (Architekturbüro Möller), David Stary (Stellvertretender Gemeindebrandinspektor), Thomas Ulowetz (Gemeindebrandinspektor), Olga Schneider (Bürgermeisterin Rockenberg), Alfred Möller (Architekturbüro Möller). Foto: Gemeinde Rockenberg

Rockenberg
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„Dieser Tag ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Gemeinde", sagt Bürgermeisterin Olga Schneider am Eröffnungs-Tag des neuen Feuerwehrhauses zwischen Rockenberg und Oppershofen. Und weiter: „Das neue Gebäude symbolisiert den Zusammenhalt zwischen beiden Ortsteilen und es steht für die Sicherheit unserer Bürgerschaft, die uns alle hier verbindet. Ich habe Gänsehaut", gibt die Bürgermeisterin nach ihrer Eröffnungsrede glücklich zu. 

Das neue Feuerwehrhaus ist eröffnet. Die Eröffnung glich einem Volksfest. Rund um den Neubau gab es keine Parkplätze mehr. Die Bürgerinnen und Bürger kamen bei absolutem Kaiserwetter in Scharen aus beiden Ortsteilen zu Fuß spaziert. Ein anderer Teil nutzte den strahlend blauen Himmel für eine kleine spitztour mit dem Rad. Der Innenraum des neuen Feuerwehrhauses, der mit vielen Biertischen und Sitzgelegenheiten ausgeschmückt war, war rappelvoll. So voll, dass ein Teil des Publikums von außen durch die dann daraufhin geöffneten großen Garagentore die Eröffnung verfolgen mussten. 

Der offizielle Eröffnungs-Akt lief klassisch ab. Nach mehreren Reden, unter anderem von Bürgermeisterin Olga Schneider, Bauamtsleiter Michael Witzenberger, Gemeindebrandinspektor Thomas Ulowetz, dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor David Stary oder dem Wehrführer Alexander Bayer, folgte die obligatorische Schlüsselübergabe mit dem Architekturbüro Möller aus Bad Nauheim und die Segnung durch Frau Pfarrerin Vosteen und Herr Pfarrer Rosbach. 

Dringend benötigt wurde der Neubau, weil die früheren Standorte in vielerlei Hinsicht Mängel aufwiesen. Beispiele: Der Sitz in Oppershofen war schlichtweg zu klein, um die benötigte Technik unterzubringen. In Rockenberg musste sich teilweise direkt neben den Fahrzeugen umgezogen werden. Darüber hinaus fehlten Parkplätze. Auch der Zeit-Faktor spielte eine erhebliche Rolle: Bislang starteten beide Wehren getrennt voneinander zu ihren Einsätzen. Mit dem Neubau starten die Einsatzkräfte nun „gemeinsam" und es kann sich schon innerhalb der Anfahrt auf den Einsatz vorbereitet werden. Das alles und weitere Punkte wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach durch den Technischen Prüfdienst Hessen bemängelt. Mit anderen Worten: Der Feuerwehr-Neubau war längst überfällig.

Neben dem breiten Publikum aus Rockenberg und Oppershofen waren auch hochrangige Politiker und Feuerwehr-Größen zu Besuch. Unter anderem war Staatssekretär Martin Rößler und die Landtagsabgeordneten Annette Wetekam und Matthias Körner zu Gast. Außerdem wohnte Ehrenbürgermeister Manfred Wetz, Kreisbrandinspektor Lars Henrich und der Ehrengemeindebrandinspektor Werner Hildebrand der Veranstaltung bei. 

Die Wehren können sich künftig auf ein topmodernes neues „Zuhause" freuen: Unter anderem bietet das Feuerwehrhaus eine Fahrzeughalle mit über sechs Stellplätzen, ein Schlauchlager, eine Werkstatt, einen Technikraum, Lagerfläche, Umkleiden für Damen und Herren, Toiletten, einen Funk- und Besprechungsraum, Schulungsräume, ein Büro, eine Kleiderkammer, einen Jugendraum, und vieles mehr. Außerdem stehen mehr als 40 Parkplätze zur Verfügung. Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 6,2 Millionen Euro. Der Spatenstich erfolgte 2023 und die Übergabe an die Wehren im Dezember 2024

Die größte Besonderheit neben dem Neubau selbst ist aber wohl dennoch die Strahlkraft nach außen: Der Feuerwehrneubau zwischen Rockenberg und Oppershofen ist ein starkes Symbol im Hinblick auf das immer engere Verhältnis und das Zusammenwachsen beider Ortsteile. Oder um es mit den Worten von Bürgermeisterin Olga Schneider zu sagen: „Dieser Tag ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Gemeinde".

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Die Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses der Feuerwehren der Gemeinde Rockenberg ähnelte einem Volksfest. Alle Plätze waren restlos besetzt. Hier zu sehen: die Fest-Rede von Bürgermeisterin Olga Schneider. 



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