Butzbach: Zug zur Notbremsung gezwungen

Butzbach
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Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main ermittelt gegen noch unbekannte Täter, die am Mittwochabend (24.03) am Bahnhof Butzbach mehrere Holzplatten in die Gleise gelegt hatten, mit dem ein durchfahrender Zug kollidierte. Die Täter hatten gegen 20 Uhr die etwa ein Quadratmeter großen Platten, die am Bahnsteig in einem Wartepavillion als Bodenplatten verbaut waren, herausgerissen und in die Gleise geworfen.

Der Lokführer eines Güterzuges hatte eine Notbremsung eingeleitet, als er mit etwa 80 km/h in den Bereich einfuhr und die Fahrhindernisse erkannte. Trotz der Bremsung wurden die Platten überrollt und der Zug blieb bis zu einer technischen Überprüfung im Bereich des Bahnhofes Butzbach stehen. Erst als festgestellt wurde, dass keine Schäden an der Lok entstanden sind, konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen. Nach Aussage des Lokführers hätten sich mehrere Jugendliche am Bahnsteig aufgehalten, die nach der Kollision aus dem Bahnhofsbereich geflüchtet seien.

Trotz einer eingeleiteten Fahndung der Bundepolizei konnten die Täter nicht mehr festgestellt werden. Aufgrund des Vorfalles war der gesamte Bahnhof bis 20.45 Uhr für den Zugverkehr gesperrt. Dies hatte zur Auswirkung, dass es bei insgesamt 28 Zügen zu Verspätungen kam.

Zu den laufenden Ermittlungen sucht die Bundespolizei nach Zeugen. Unter der Telefonnummer 069/130145 1103 können sachdienliche Hinweise der Bundespolizeiinspektion Frankfurt gemeldet werden.

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