Die bundesweite Aktion soll auf die Bedürfnisse Betroffener hinweisen und wirbt für mehr soziale Akzeptanz von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. Die Senioren-Residenz „AGO Bad Vilbel“ in Dortelweil nutzt jetzt diese Kampagne und bietet umfassende Tipps, Unterstützung und Beratung zu diesem wichtigen Thema an.

Woran erkenne ich eine beginnende Demenzerkrankung von Angehörigen? Wo finde ich Unterstützung? Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich die Pflege nicht mehr alleine stemmen kann und welche Möglichkeiten und Arten der Betreuung gibt es? Dies sind nur einige der Fragen, die sich täglich tausende von Menschen in Deutschland stellen. „Tatsächlich ist Demenz ein allgegenwärtiges Thema“, sagt Einrichtungsleiter Johannes Fellner, „weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen davon betroffen. Tendenz steigend. Laut der Deutschen Alzheimergesellschaft wird davon ausgegangen, dass sich diese Zahl bis 2050 mehr als verdreifacht!“

Die „Woche der Demenz“ vom 20. bis 26. September 2021 rund um den „Welt- Alzheimertag“ am 21. September findet in diesem Jahr unter dem Motto „Demenz – Genau hinsehen“ statt. Damit will man besonders Angehörige für auffällige Verhaltensmuster sensibilisieren, die auf den Beginn dieser Erkrankung hinweisen und gleichzeitig die besonderen Bedürfnisse von Demenzerkrankten in den Fokus rücken. „Die Diagnose Demenz bedeutet keinesfalls soziale Isolation“, erklärt Fellner, „unser Ziel ist es, Betroffenen ein Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen. Hobbies nachgehen, im Freundeskreis aktiv bleiben oder sich in Vereinen oder in der Gemeinde einbringen. All das ist möglich, wenn wir als Gesellschaft mehr Verständnis für diese Erkrankung aufbringen und Betroffene entsprechend miteinbeziehen und unterstützen.“

Um Demenzerkrankten mehr Lebensqualität zu ermöglichen, setzen die Alloheim Seniorenresidenzen auf breitgefächerte Ansätze und Konzepte. „Wichtig ist es, Betroffenen auf der Zeitebene zu begegnen, in der sie sich gerade befinden und dabei individuell auf ihre Fähigkeiten und ihre Biografie einzugehen“, weiß der Einrichtungsleiter, „auch eine feste Tagesstruktur und wiederkehrende Rituale sind wichtig, um dementiell Erkrankten ein angstfreies Lebensumfeld zu bieten.“ Die Alloheim Seniorenresidenz bietet dazu beispielsweise große und hell eingerichtete Aufenthaltsbereiche sowie liebevoll gestaltete Rückzugsorte. Die speziell ausgebildeten Teams der Einrichtung halten sich bei der Planung der Aktivitäten penibel an die Hobbies, den Beruf und auch die Erfahrungen in Kindheit und Jugend der Bewohner. „Wer beispielsweise sein Leben lang gerne im Garten gearbeitet hat, wird das auch heute noch gerne tun“, erklärt Fellner, „also wird diese Tätigkeit ermöglicht oder simuliert.“

„Auch wenn Demenz nicht heilbar ist, so können wir doch mittlerweile auf vielfältige Möglichkeiten zur Förderung, Stabilisierung oder Mobilitätsverbesserung von Erkrankten zurückgreifen“, sagt Johannes Fellner, „unser Credo lautet ‚Wir dienen Ihrer Lebensqualität‘ und diesen Ansatz leben wir. Daher stehen wir Angehörigen bei Fragen, Sorgen und Ängsten rund um das Thema Demenz gerne mit Rat und Tat zur Seite.“ Dieses Angebot gilt selbstverständlich nicht nur während der Aktionswoche rund um den „Welt Alzheimertag“. „Eine Demenz beeinträchtigt das Leben auf vielfältige Weise. Umso wichtiger ist es, nicht die Krankheit zu sehen, sondern die Menschen, um dort zu helfen, wo es nötig ist“, sagt der Einrichtungsleiter, „wir unterstützen Betroffene langfristig und bieten umfassende Informationen und Hilfen an. Der Diagnose ‚Demenz‘ können wir viel entgegensetzen!“

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