Bad Vilbel: SPD startet positiv in das Kommunalwahljahr 2026

Bad Vilbel
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Mit einem sehr gut besuchten Neujahrsempfang im Kultur- und Sportforum Dortelweil ist die SPD Bad Vilbel am Samstag offiziell in das Kommunalwahljahr 2026 gestartet.

Zahlreiche Gäste aus Vereinen, Religionsgemeinschaften, Wirtschaft, Ehrenamt sowie aus der Stadtpolitik zeigten das große Interesse an der politischen Entwicklung Bad Vilbels. Der Vorsitzende der SPD Bad Vilbel, Christian Kühl, eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und ordnete die kommunalpolitische Arbeit in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang ein. Er erinnerte an internationale Krisen und warnte vor antidemokratischen Entwicklungen. Mit Blick auf die Kommunalwahl am 15. März 2026 betonte Kühl die besondere Verantwortung der demokratischen Parteien auf kommunaler Ebene. „Die demokratischen Parteien müssen alles dafür tun, dass antidemokratische Kräfte niemals Verantwortung übernehmen – weder im Bund noch hier vor Ort. Bad Vilbel braucht eine starke Sozialdemokratie, die für Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und eine lebendige Demokratie einsteht“, so Kühl.

Kühl lobte die positive Entwicklung Bad Vilbels in den letzten Jahren und betonte die Verantwortung, die SPD und Koalitionspartner gemeinsam tragen. „Wir wollen in den kommenden Wochen darüber sprechen, wie wir Bad Vilbel gemeinsam weiterentwickeln – offen, fair und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.“ Besonders hervorgehoben wurde der Hessentag 2025, der Bad Vilbel weit über die Stadtgrenzen hinaus ins Rampenlicht gerückt hat. Zehn Tage lang seien Engagement, Professionalität und ein außergewöhnlicher Zusammenhalt in der Stadt spürbar gewesen. Ricarda Müller-Grimm: Schwerpunkte für ein starkes Bad Vilbel. Im Mittelpunkt stand die Rede von Ricarda Müller-Grimm, Sozialdezernentin und Spitzenkandidatin der SPD Bad Vilbel. Unter dem Leitmotiv „Miteinander stark“ stellte sie die politischen Schwerpunkte der SPD für die kommenden Jahre vor. Dazu zählen eine soziale Stadtpolitik mit guten Bildungs- und Betreuungsangeboten, bezahlbarer Wohnraum, eine klimafeste Stadtentwicklung sowie eine Mobilität, die Teilhabe für alle Generationen ermöglicht. „Bad Vilbel ist stark, wenn niemand allein gelassen wird. Unser Ziel ist eine Stadt, in der man gut leben kann – unabhängig vom Geldbeutel, vom Alter oder von der Herkunft“.

Müller-Grimm betonte, das soziale Sicherheit, Lebensqualität und Klimaschutz zusammen gedacht werden müssen: „Miteinander stark heißt für uns, Verantwortung zu übernehmen – für Kinder und Familien, für Seniorinnen und Senioren, für bezahlbares Wohnen und für eine nachhaltige Zukunft unserer Stadt.“ Als Hauptredner des Nachmittags sprach Kaweh Mansoori, stellvertretender Ministerpräsident sowie Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum des Landes Hessen. Er hob die Bedeutung der freiheitlichen Demokratie hervor: „Es ist alles andere als selbstverständlich, in einem Land zu leben, in dem man seine Meinung frei sagen darf, in dem Staat und Religion getrennt sind und in den Frauen und Männer die gleichen Rechte haben“, betonte Mansoori.  Bezahlbarer Wohnraum sei dabei eine zentrale soziale Frage, so Mansoori weiter: „Wenn es uns nicht gelingt, dass sich die Menschen das Leben leisten können, dann haben am Ende auch die Unternehmen nichts davon.“ Mansoori verwies auf die von der hessischen Landesregierung auf den Weg gebrachte Baurechtsreform, den Ausbau des geförderten Wohnungsbaus und den Abbau unnötiger Bürokratie, um regionale Betriebe zu stärken.

Musikalisch wurde der Nachmittag von Ane Agre und Naina Doroshenki begleitet. Mit ihren Beiträgen sorgten sie für eine stimmungsvolle Atmosphäre und trugen maßgeblich dazu bei, dass der Neujahrsempfang nicht nur politisch, sondern auch kulturell ein voller Erfolg wurde. Der Neujahrsempfang 2026 hat gezeigt: Bad Vilbel lebt vom Miteinander und die SPD steht bereit, diese Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln

SPD startet positiv in das Kommunalwahljahr 2026 AG

Von links: Udo Landgrebe, Ricarda Müller-Grimm, Christian Kühl, Kaweh Mansoori, Mirjam Fuhrmann



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