Mit Kompass, Fernglas und Wasserflasche im Rucksack ausgerüstet beschloss ein Dreijähriger aus Bad Vilbel eine "Safari" zu machen. Während seine Mutter das Baby stillte, schlupfte der Abenteurer gegen 15.10 Uhr aus der Wohnung - ohne Jacke und auf bloßen Füßen.
Als die Mutter den Kleinen kurz darauf vermisste und ihn trotz Suche in der Wohnung nicht fand, schaltete sie die Polizei ein. Die machte sich sofort mit mehreren Teams auf auf die Suche. Letztlich war die Dämmerung nicht mehr fern und die Dunkelheit würde die Suche erheblich erschweren. Wegen der nahegelegenen Bahnstrecke informierte man auch die Kollegen der Bundespolizei, so dass passierende Züge ihre Geschwindigkeit drosselten.
Noch bevor der Polizeihubschrauber abhob, um sich an der Suche zu beteiligen, fanden eine Nachbarin und ihre Töchter den Jungen schließlich am nahegelegenen Niddaufer stehen. Wohlbehalten, nur mit etwas kalten Füßen, brachten sie ihn zu seiner unendlich erleichterten Mutter zurück.
Überglücklich war seine Familie und auch die an der Suche beteiligten Polizistinnen und Polizisten, dass der kleine Ausreißer etwa 40 Minuten nach seinem Verschwinden wieder unversehrt auftauchte.
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