Erstes Luftreinigungsgerät in Büdinger Schule

Düdelsheim
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Als erste Schule in Büdingen hat die Georg-August-Zinn-Schule in Düdelsheim ein Luftreinigungsgerät bekommen. Möglich wurde dies durch die Spende eines Düdelsheimer Heizungs- und Lüftungsbauers. Der Luftreiniger ist eine große Erleichterung im Schulalltag. Dass Kinder, allen voran die Schulkinder besonders unter der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygienebedingungen leiden, wollten Sibylle und Michael Herborn sowie Tim Reddig nicht länger tatenlos mit ansehen.

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Gerade in den Wintermonaten bedeutet das regelmäßige gründliche Lüften der Räume eine erhebliche Belastung. Deshalb entschlossen sie sich im Frühjahr ein Luftreinigungsgerät für die Georg-August-Zinn-Schule zu spenden. Damit hofft die Firma Herborn & Reddig auch einen Anstoß zu geben, dass weitere Lüftungsanlagen für die Schulen angeschafft werden. Sibylle Herborn erklärt, dass zunächst einige Abstimmungsprozesse notwendig waren, bevor die mobile Luftfilteranlage endlich an die Düdelsheimer Grundschule übergeben werden konnte. Dabei lobt sie ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Düdelseimer Stadtverordneten Robert Preußer. Auch die technische Abstimmung mit Klaus Peuker von der Firma Seegers bei der Auswahl des Gerätes sei sehr professionell und unkompliziert gewesen.

Der zukünftige Bürgermeister Benjamin Harris dankt der Firma Herborn und Reddig für ihre Initiative. „Es ist erfreulich zu sehen, wie gut die Zusammenarbeit hier vor Ort funktioniert.“ Gemeinsam mit der Firma Seegers und der Schulleitung wurde eine technische Lösung gefunden, die speziell auf den Einsatzzweck abgestimmt ist. Harris h wünscht sich, dass das Beispiel des Düdelsheimer Handwerksbetriebs Nachahmer findet. Die Georg-August-Zinn-Schule hat sich entschieden, die Lüftungsanlage für den Mehrzweckraum, in dem die Grundschüler auch zu Mittag essen, einzusetzen. Dort kommt die größte Schülerzahl zusammen, so dass das Gerät den größten Nutzen hat. „Wir freuen uns sehr, dass die Kinder mittags nicht mehr im Durchzug essen müssen“, erklärt Schulleiterin Anneliese Zimmer. Wegen der Geräuschentwicklung des Luftreinigers werde die Anlage vor der Mittagspause eingeschaltet, um gründlich durchzulüften. Dadurch werde auch vermieden, dass der Raum während der Essenszeiten ausgekühlt ist.

Hier sieht Harris einen weiteren Vorteil der Lüftungsanlagen. Denn wenn die Schulräume immer wieder gelüftet werden, gehe gerade im Winter sehr viel Energie verloren. Dabei seien die mobilen Lüftungsgeräte im Grunde ein Kompromiss zwischen dem Notwendigen und dem, was schnell umsetzbar ist. „Es müssten eigentlich feste Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung eingebaut werden.“ Ergänzt durch eine Solaranlage auf dem Dach könne ein solches geschlossenes System nicht nur Energie sparen, sondern sogar Energie erzeugen. Reddig bestätigt, dass eine solche Lösung vom technischen Standpunkt absolut sinnvoll sei. Eine technische Belüftung der Räume spare Heizenergie und verbessere das Raumklima. Harris ergänzt, dass inzwischen immer öfter auch beim Neubau von Kindergärten Lüftungsanlagen eingeplant würden, damit die Kinder nicht so schnell ermüden. Deshalb sei es auch für die Schulen sinnvoll, Lüftungsanlagen nachzurüsten, damit die Konzentrationsfähigkeit der Schüler verbessert werde.


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