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Damit wollen die Firma und der CDU-Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris, der die Spende vermittelt, einen Anstoß für eine bessere Ausstattung der Büdinger Schulen geben. Harris richtet den Appell für bessere Unterrichtsbedingungen im Herbst und Winter allerdings nicht vordringlich an private Spender, sondern vor allem an den Wetteraukreis als Schulträger.

„Regelmäßige Pausen zum Lüften bedeuten nicht zuletzt eine Unterrichtsunterbrechung,“ erläutert er, warum Lüftungsanlagen notwendig sind. Nach über einem Jahr Corona-Pandemie ist inzwischen viel besser als im ersten Jahr bekannt, welche Maßnahmen wirksam sind. Außerdem haben Förderprogramme mit Zuschüssen bis zu 80 Prozent die Anschaffung von Luftreinigungsanlagen erleichtert. Allerdings müssen diese Förderprogramme auch von den Schulträgern genutzt werden. „Ich freue mich und danke der Firma Herborn und Reddig, dass durch Ihre Spende zumindest in der Düdelsheimer Grundschule ein Anfang bei der Ausrüstung mit Luftreinigern gemacht wird.“ erklärte Harris bei einem Besuch bei dem Unternehmen. „Wir alle sind uns einig, dass eine erneute Schließung von Schulen unbedingt vermieden werden muss.

Michael Herborn und Tim Reddig dankten ihrerseits Klaus Peuker, Fachmann für Klimatechnik bei der Firma Seeger für die Unterstützung der Spende. Das Altenstädter Unternehmen habe die entsprechende Erfahrung um das passende Gerät für die Einsatzbedingungen in der Georg-August-Zinn-Schule auszuwählen. Peuker kündigte an, dass er hierzu in den nächsten Tagen Kontakt mit der Schulleitung aufnehmen werde, um zu klären, für welche Raumgröße das Gerät ausgelegt werden müsse. „Ich kann nicht verstehen, dass es erst eine Pandemie braucht, damit man über Lüftungstechnik nachdenkt“, wundert sich Reddig. Schließlich seien die Vorteile einer technischen Raumbelüftung offensichtlich. Räume nicht über die Fenster zu lüften spare Energie und verbessere das Raumklima.

Harris bestätigt, dass inzwischen in immer mehr Kindergärten Lüftungsanlagen eingebaut werden, damit die Kinder weniger schnell ermüden. Das sei selbstverständlich auch in Schulen sinnvoll, damit die Kinder sich besser konzentrieren können. „Mobile Geräte sind dabei nur eine Zwischenlösung“, stellte er fest. „Unser Ziel muss sein, fest eingebaute Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung in allen Schulen zu haben.“ Dabei sollen bei der Lieferung möglichst regionale Unternehmen berücksichtigt werden. Abschließend mahnte Harris den Kreis als Schulträger, die Fördermöglichkeiten nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Nur noch bis Ende Oktober werden mobile Luftreiniger mit 50 Prozent, bis Jahresende fest installierte Geräte mit 80 Prozent bezuschusst.

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