Bürgermeisterkandidat Majunke präsentiert 100-Tage-Programm

Büdingen
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Was Bürgermeisterkandidat Ulrich Majunke (Freie Wähler/FW) zuerst angehen möchte, sollte er zum Bürgermeister von Büdingen gewählt werden: Mit seinem 100-Tage-Programm präsentiert er seine Pläne für das Büdinger Rathaus.

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"Mit den Themen Bürgerbeteiligung, Sicherheit und Ordnung, dem Schutz der Natur, Stadtentwicklung und die wichtige Aufgabe, Büdingen zu einer echten Familienstadt für alle Altersklassen zu machen, hat Ulrich Majunke bereits ein breites Spektrum benannt. An erster Stelle stehe für ihn das Versprechen, aus dem Rathaus einen Ort zu machen, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger gut aufgehoben fühlen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne arbeiten", teilen die Freien Wähler Büdingen in einer Pressemitteilung mit.

„Die Wertschätzung für die sehr gut ausgebildeten und engagierten Fachkräfte der Verwaltung, des Bauhofes, der Stadtwerke, für unsere Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten, ist für mich die zentrale Grundlage einer bürgerfreundlichen Verwaltung“, so Majunke. Ein weiterer Aspekt sei die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit in den einzelnen Stadtteilen. Die Anliegen und Anregungen, die von den Ortsbeiräten und Vereinen kämen, müssten eine größere Aufmerksamkeit erhalten. „Es ist mein Ziel, in den ersten 100 Tagen mit allen Ortsbeiräten und Außenstellenleitern vor Ort intensive Gespräche über offene Punkte und Herausforderungen zu führen. Bürger- und Vereinssprechstunden sollen sich daran anschließen.“

Auch die Umsetzung einer digitalen Plattform für Bürgeranregungen oder Petitionen solle kurzfristig erfolgen. „Aus einer tiefen Überzeugung geht es für mich darum, die Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen, im Rahmen der Gespräche mit allen Kita-Elternbeiräten, unserem Kinder- und Jugendbeirat, den Sprechstunden in den Stadtteilen, im Dialog mit Vereinsvertretern und unserem Seniorenbeirat auf eine breite persönliche Basis zu stellen.“ Gleichzeitig sollten alle Bürger die Möglichkeit erhalten, sich über das Internet mit eigenen Vorschlägen zur Stadtentwicklung einzubringen.

Im Fokus habe Majunke das Gespräch mit dem Investor zur Konversion des ehemaligen Kasernengeländes. „Ich möchte frühzeitig Klarheit darüber erlangen, mit welchen Schwerpunkten der restliche Teil der heutigen Erstaufnahmeeinrichtung gestaltet werden soll. Es gibt hierzu zahlreiche Anregungen, die ich unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie Stadtverordneten einbringen will.“ Eine Fortführung der HEAE über das Jahr 2025 schließt Ulrich Majunke aus.

Bei den Finanzen gelte es, übergangslos in die Umsetzung des Haushaltes für das Jahr 2022 einzusteigen. Ulrich Majunke sieht Büdingen hier gut aufgestellt, allerdings werde es nicht einfacher: „Es muss gespart und gleichzeitig dringend und mit Maß investiert werden. Die Zukunft der Kinderbetreuung, der Hochwasserschutz, der Straßenausbau und die Millionen-Investitionen in den Brandschutz, stehen ganz oben auf der Büdingen-Liste. Vieles muss umgesetzt und abgearbeitet werden. Ich bin mir bewusst, welche Herausforderungen auf mich und die Verwaltung zukommen.“

"Ein weiteres Projekt der ersten 100 Tage ist für Ulrich Majunke ein „Zukunftskonzept Kinderbetreuung“ in der Großgemeinde Büdingen. Gemeinsam mit Parlament, den städtischen Kitas, privater Tagespflege, den Schulen und Eltern, soll es angestoßen werden", schreiben die Freien Wähler.

„Wir sollten in Büdingen und im Verantwortungsbereich des Wetteraukreises den Entwicklungen im Bildungsbereich nicht immer hinterherlaufen.“ Als Negativbeispiel nennt er die Container an den Büdinger Schulen. "Ich möchte, dass die Bürger spüren, dass Büdingen gerne und mit voller Energie in seinen Nachwuchs investiert. Ich will, dass die starken Leistungen der Stadt sichtbarer werden. Alles in allem ein ehrgeiziges, aber realistisches Paket für die ersten 100 Tage“, erklärt Ulrich Majunke, der weitere Ziele transparent auf seiner Homepage veröffentlichen wird und seine Herangehensweise mit einem Wort zusammenfasst: „Anpacken für unser Büdingen.“

 

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