Damit soll der Blick auf vermeidbare Medikations- und Behandlungsfejler gelenkt werden. Im Bergman Clinics Mathilden-Hospital sorgen computerlesbare Armbändchen für eine sichere Identifizierung der Patienten. Damit wird zuverlässig vermieden, dass Patienten versehentlich falsche Medikamente oder Behandlungen bekommen. „Medikations- und Behandlungsfehler sind weltweit eine der Hauptursachen für vermeidbare Schäden im Gesundheitswesen“, mahnt das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) auf seiner Internetseite. Das Ärzteblatt zitiert das APS mit der Schätzung, dass 250000 Krankenhauseinweisungen jährlich auf Medikationsfehler zurückgehen. Das entspreche fünf Prozent aller Einweisungen. „Weil uns die Gefahren durch falsche Medikamenteneinnahme und insbesondere durch Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten bewusst sind, kontrollieren wir im Bergman Clinics Mathilden-Hospital besonders sorgfältig die Identität unserer Patienten“, betont der Pflegedienstleiter Andreas Greco. Als wichtiges Hilfsmittel hat sich dabei ein Armband mit den Patientendaten in Worten und Zahlen sowie als computerlesbarer Strichcode bewährt. Greco erläutert, dass durch dieses Armband sicher gestellt wird, dass auch wenn Patienten wegen einer Narkose oder ihres physischen bzw. psychischen Gesundheitszustands nicht ansprechbar sind, die richtige Behandlung bekommen. Allen Mitarbeitern in der Pflege wie auch den Ärzten sei bewusst, dass Verwechslungen von Patienten nicht erst bei Operationen, sondern auch schon bei Routine-Tätigkeiten im Rahmen der Pflege dramatische Folgen haben können. Deshalb werde die Identität immer wieder auch bei der Verabreichung von Medikamenten, Blutuntersuchungen und -transfusionen sowie diagnostischen Untersuchungen kontrolliert. Greco betont, dass allen Mitarbeitern ihre besondere Verantwortung für die Gesundheit, Genesung und Sicherheit der Patienten während des Aufenthalts im Bergman Clinics Mathilden-Hospital bewusst ist. Weil sich das Armband zur sicheren Identifizierung der Patienten bewährt habe, solle es zukünftig für weitere Funktionen ergänzt werden. So ist geplant, den Strichcode auf dem Armband bei Blutzuckermessungen grundsätzlich einzulesen. Damit sei noch zuverlässiger sicher zu stellen, dass der jeweilige Blutzuckerwert dem richtigen Patienten zugeordnet wird.

Bildunterschrift: Armbändchen mit den Daten der Patienten und einem computerlesbaren Strichcode stellen im Bergman Clinics Mathilden-Hospital sicher, dass Patienten die für sie verordnete Behandlung bekommen



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